Gautinger SPD will Postwiese erhalten

Die Gautinger SPD ist gegen eine Bebauung der Postwiese und fordert die Gemeindeverwaltung auf, Alternativ-Standorte für ein neues Polizeigebäude zu überprüfen. Sie reagiert damit auf Überlegungen im Gautinger Rathaus, einen Teil des Grundstücks an das bayerische Innenministerium zu verkaufen, das dort eine neue Polizeidienstelle bauen möchte. 
Die Sozialdemokraten möchten, wie Ortsvorsitzende Julia Ney betont, dass die Postwiese am Hangfuß des Buchendorfer Berges nach dem Abbau der vorübergehend dort aufgestellten Schul-Container wieder als Bolz- und Rodelplatz zur Verfügung steht. „Wir stehen zu unserem Wahlprogramm, in dem wir uns gegen eine Bebauung dieser freien Fläche im Ortskern ausgesprochen haben“, sagt Ney.

„Aber natürlich wollen auch wir die Polizei am Ort behalten“, sagt Julia Ney dazu. „Doch gibt es auf den ersten Blick noch viele unbebaute Grundstücke, die wohl ebenfalls in Frage kommen können. Daher bitten wir die Gemeinde, alle verfügbaren Flächen in Gauting als möglichen neuen Standort der Polizei zu überprüfen.“

Sollte jedoch nach solch einer eingehenden Prüfung die Postwiese tatsächlich als einzige geeignete Fläche übrig bleiben, dann müsste dieses Ergebnis eingehend diskutiert werden: An welche Stelle soll die neue Polizeiinspektion hinkommen, wie hoch und wie breit ist sie geplant, bleibt für die Kinder und jugendlichen noch Platz zum Spielen? „Sobald die Antworten und Fakten auf dem Tisch liegen, wollen wir das Thema, etwa im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung, mit den Gautinger Bürgern diskutieren“, kündigt die SPD-Politikerin an.

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