SoBon für Gauting – Gemeinderat unterstützt Antrag der SPD-Fraktion

„Was lange währt…“: Die Gemeinderäte der SPD-Fraktion im Rat freuen sich, dass nach über einjähriger Beratungsphase nun mehrheitlich für eine SoBon, eine sozialgerechte Bodennutzungssatzung gestimmt wurde. Denn: „Dieser sperrige Begriff ist eines der wesentlichen kommunalen Instrumente zur Förderung von bezahlbaren Wohnraum“, so Fraktionssprecherin Julia Ney. Ab sofort fallen der Gemeinde bis zu 50% des Gewinns zu, sobald eine Fläche aufgewertet wird und damit an Wert gewinnt – etwa wenn ein Acker zu Gewerbegebiet oder ein Gewerbegebiet per Gemeinderatsbeschluss in ein Wohngebiet umgewandelt wird. Dadurch erfährt der Boden eine enorme Wertsteigerung, von der bisher allein der Eigentümer profitiert hat. Ab sofort muss er anteilig diesen Gewinn der Gemeinde zur Verfügung stellen. Sei es durch eine Abtretung eines Teils des Grundstücks, einen finanziellen Ausgleich oder eben durch die anteilige Schaffung von bezahlbaren Wohnungen. „Entstehen auf dem ehemaligen Acker beispielsweise zehn neue Wohnungen, so müssen etwa drei bis vier zu günstigen Konditionen vermietet werden“, erklärt SPD-Rätin Petra Neugebauer.
Der Antrag zur Umsetzung einer SoBon nach dem Vorbild der Stadt München war von der SPD-Fraktion im Mai 2014 eingebracht worden.
1 Antwort
  1. Sissi Fuchsenberger
    Sissi Fuchsenberger says:

    Liebe Gautinger Gemeinderäte,
    ein wichtiger Schritt, um bezahlbaren Wohnraum für unsere Bürger/innen und für die Migranten, die bei uns bleiben werden, zu generieren. Ich wünsche mir, dass auch viele andere Kommunen diesen Schritt gehen werden!

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