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Stellungnahme der SPD-Fraktion im Gautinger Rat zur Erhöhung der Gebühren im Bosco

Kultur als Sahnehäubchen in Luxuszeiten?

 

Um 60% sollen künftig die Miete für das Gautinger Kulturzentrum Bosco erhöht werden, wenn es nach dem Willen der Bürgermeisterin und einer Mehrheit im Gautinger Rat geht.

Die SPD stellt sich klar gegen diese horrende Erhöhung: Tatsächlich würden unter dem Strich – nach Abzug der sich anteilig ebenfalls erhöhenden Gema-Gebühren zum Beispiel – jährlich nur Mehreinnahmen in Höhe von 3.000 Euro in die Gemeindekasse fließen.

In den Augen der SPD-Fraktion ist das kulturelle Leben Gautings, ebenso wie das Schulangebot, die Natur rundherum und die gute Anbindung zu München, einer der elementaren Mosaiksteine, der das Leben in unserer Kommune so lebenswert macht. Übersehen wird offenbar auch, dass wir mit dem Bosco Werbung für Gauting machen, die im Grunde unbezahlbar ist.

Kultur welcher Art auch immer, gehört mit zur Daseinsvorsorge in der Gesellschaft und kann sich nicht selbst tragen. Fast jeder Theater- und Konzertplatz in Deutschland wird gefördert. Die Folgen des Kaputtsparens sehen wir ja gerade auf anderen Feldern: marode Infrastruktur, überlastete Sicherheitskräfte, mangelnde Bildungsangebote, schlechte Pflege etc. Also ein armer Staat und privater, unermäßlicher Reichtum (Panama Papers!). Die Folge: ein Auseinanderdriften der Gesellschaft. Für den einzelnen bezahlbare Kultur ist auch dagegen ein Rezept. Das belegt die seit 10 Jahren jährlich wachsende Besucherzahl im bosco.

Ja, die Gautinger Gemeindekassen sind nicht üppig gefüllt, sparen steht auf der Tagesordnung. Doch die Priorisierung spricht eine deutliche Sprache: Es wird ein Parkdeck am Bahnhof für mehrere Millionen Euro gebaut, der katholischen Kirche wird die Sanierung der Kirche in Oberbrunn finanziert und für das Backhäusl in Unterbrunn werden 5000 Euro locker gemacht . Kultur in Gauting hingegen scheint für viele Ratsmitglieder nur ein Sahnehäubchen in Luxuszeiten zu sein.

In der HFA-Sitzung letzte Woche wurde immer wiederholt, dass „man ein Signal“ setzen muss. Was soll das für ein Signal sein? Es ist ein Signal gegen unsere Bürger, gegen die Ehrenamtlichen, die gerade auch im Bosco Enormes geleistet haben, gegen die Vereine und Parteien!

Die SPD im Gautinger Rat wird sich gegen die horrende Erhöhung aussprechen. Weil uns die unbezahlbaren Werte unserer Kommune viel wert sind.

Starnberger SZ 12.04.2016

2016 04 12 - StaSZ - Unbezahlbare Werbung - Gauting

Veranstaltungstipp: Länder an der Schwelle – Kurdistan-Irak. Vortrag, Ausstellung, Lesung, Filme des Theaterforums im Bosco Gauting

Sonntag, 10. April 2016, 20 Uhr, bosco, Gauting – Eintritt frei

Foto-Ausstellung von Martin Weiss und Vorträge von Martin Weiss und Abbas al-Khashali zur Situation im Irak.

Martin Weiss arbeitete bis zu seinem Ruhestand als Referent für Außenpolitik der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag mit der regionalen Spezialisierung auf Südosteuropa, Naher und Mittlerer Osten. Zur Zeit berät er Institutionen wie Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, Technisches Hilfswerk, Stiftung Wissenschaft und Politik und diverse NGOs.

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Volles Haus bei SPD-Diskussion in Gauting

Beinahe hundert interessierte Gautinger füllten das Theater-Café im Kulturzentrum Bosco, als der SPD-Ortsverein mit Experten darüber diskutierte, ob es nun mehr Frust oder mehr Freude bereite, in Gauting einzukaufen. Während die beiden erfolgreichen Geschäftsleute Petra Fischer-Szonn  (Einrichtungen) und Joachim Heinzelmann (Wein&Geist), betonten, dass es vor allem auf die Persönlichkeit und das Engagement des Inhabers ankomme, gaben der örtliche Immobilienmakler Stefan Bertold sowie Christian Hörmann von der Marktforschungsgesellschaft Cima zu, dass noch einiges verbessert werden könnte, wie zum Beispiel das Erscheinungsbild (Stufen, Arkaden, Beleuchtung). Knackpunkt allerdings seien die Größe und die Lage im Ort. Weiterlesen

SPD diskutiert über Einkaufen in Gauting

Wie gut können sich die Bürger Gautings in den Geschäften am Ort versorgen? Müssen sie zum Einkaufen auch in Nachbarorte oder gar nach München fahren? Fließt also viel, gar zu viel Kaufkraft ab? Zum Thema „Einkaufen in Gauting“ lädt die Gautinger SPD ein zu einer Podiumsdiskussion mit einem Vertreter der Marktforschungsgesellschaft CIMA, die kürzlich in einer Studie die Gautinger Geschäftswelt durchleuchtet hat, mit dem Makler Wolfgang Bertold und mit Vertretern von Gautinger Geschäften. Zeit und Ort: Montag, 28. November, 20 Uhr im Theatercafe des Kulturhauses Bosco. Ziel der Diskussion mit den Besuchern soll eine Antwort auf die Frage sein: Was ist gut am örtlichen Angebot, was kann noch besser werden und wie wird das zu erreichen sein?
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Jahresausklang mit Punsch und Lesung eines Tatort-Kommissars

Zum Jahresausklang lädt die Gautinger SPD am Mittwoch, 15. Dezember um 19.30 Uhr, zu Punsch mit Lesung ins Theatercafé des Bosco: Der Tatort-Schauspieler Gregor Weber liest heitere Episoden aus seinem Buch „Kochen ist Krieg“. Danach folgt etwas weniger Martialisches über Weihnachten. Weber ist nicht nur Kriminalhauptkommissar Stefan Deininger im „Tatort“ aus Saarbrücken, sondern im wirklichen Leben auch Gautinger Bürger und Mitglied der Sozialdemokraten in der Würmtalgemeinde. Der 42-jährige Schauspieler (unter anderem in der TV-Produktion „Stauffenberg“ und dem oscargekrönten Streifen „Spielzeugland“) hat als zweite Karriere bei Sternekoch Kolja Kleeberg in dessen Berliner Lokal eine reguläre Ausbildung zum Koch absolviert. Die Erfahrungen daraus sowie aus der Arbeit in verschiedenen Restaurantküchen hat er in seinem Buch „Kochen ist Krieg! Am Herd mit deutschen Profiköchen“ humorvoll zusammengefasst.

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Finanzkrise – womit müssen wir noch rechnen: 3. Veranstaltung des Politischen Clubs der Gautinger SPD wieder ein voller Erfolg

Über 70 Gäste konnten die Moderatoren Julia Ney und Dr. Jürgen Schade bei der 3. Veranstaltung des Politischen Clubs der Gautinger SPD im vollbesetzten Theatercafes im Bosco begrüßen.

Zwei Stunden lang diskutierten sie mit den geladenen Referenten Dr. Ernst Wolowicz, Kämmerer der Stadt München, Carsten Mumm, Leiter Portfoliomanagement, Bankhaus Donner und Reuschel und Dr. Klaus Abberger, Koordinator Konjunkturumfragen, ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V.

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