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Volles Haus beim Neujahrsempfang mit Wolfgang Thierse

Großer Andrang herrschte beim gemeinsamen Neujahrsempfang des Ortsvereins Gauting und des SPD-Kreisverbands Starnberg am 29. Januar 2017 im großen Saal des Kulturzentrums bosco. Rund 200 Mitglieder und Gäste wollten der Rede des Bundestagspräsidenten a.D. Wolfgang Thierse lauschen, darunter so prominente Gäste wie die Ex-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bürgermeisterin Brigitte Kössinger, Udo Hahn von der Evangelischen Akademie Tutzing und Johano Strasser. Thierse, der bei Kriegsende selbst als Flüchtling aus Polen nach Deutschland kam und in der ehemaligen DDR aufwuchs, hatte sich das Thema „Deutschland als Einwanderungsland“ vorgenommen und erinnerte daran, dass man vor 27 Jahren die Mauer nicht deshalb eingedrückt und abgerissen habe, um weiterhin unter sich zu bleiben. Freiheit für alle und die Überwindung des West-Ost-Konflikts seien das Ziel gewesen. Mit dem Ansturm Hunderttausender von Flüchtlingen in den vergangenen Jahren stehe Europa vor dramatischen neuen Herausforderungen. Man müsse einerseits denjenigen Flüchtlingen, die bleiben können, die Chance geben sich zu integrieren, andererseits aber darauf achten, dass sich die Einheimischen nicht im eigenen Land plötzlich fremd fühlen.
Mehr über den Empfang und Thierses Rede auf der Homepage des SPD-Kreisverbandes. Weiterlesen

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Landratsamt muss Unterbringungen integrativ lösen

Partei und Fraktion der SPD in Gauting fordern das Landratsamt Starnberg auf, bei der geplanten Umsiedlung der Flüchtlinge aus der Bergstrasse auf mehr Menschlichkeit statt allein auf Machbarkeit zu setzen.

Im ehemaligen Schwesternwohnheim in der Gautinger Bergstrasse wohnen knapp 40 Asylsuchende, die meisten von ihnen müssen offenbar überstürzt am kommenden Montag in eine Container-Anlage nach Seefeld umziehen. Die SPD im Gautinger Gemeinderat sowie die Spitze der Partei sprechen sich klar gegen dieses Vorgehen aus.

„Für uns ist nicht nachvollziehbar, warum gut integrierte Menschen aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden“, so der Gautinger Parteivorsitzende Dieter Appel. „Wir fordern das Landratsamt auf dafür zu sorgen, dass diese Menschen in Gauting bleiben können, idealerweise in der Bergstrasse selbst.“ Angeblich ist das Auslaufen des Mietvertrages der Grund für den vorgesehenen Umzug. „Als die Flüchtlingsströme den Landkreis beinahe überrollt haben, wurde mit viel Phantasie und Menschlichkeit gehandelt. Wir wünschen uns dieses Vorgehen auch jetzt“, so der Parteivorsitzende.

„Diese Menschen haben vermeintlich alles richtig gemacht: Etwa zehn von ihnen arbeiten in Gauting oder stehen kurz davor, sie besuchen Deutschkurse in den Räumen von Webasto, der Helferkreis arbeitet exzellent“, sagt SPD-Fraktionssprecherin Julia Ney. „Wir wollen ihnen die Chance geben, nach häufig traumatischen Erlebnissen hier die Integration in Ruhe fortsetzen zu können.“ Die Gautinger SPD sowie die Mitglieder des Gautinger Gemeinderats fordern daher das Landratsamt dringend dazu auf, eine verträgliche Unterbringung in Gauting sicher zu stellen, zur Not in einer anderen Unterkunft. „Sollte dies aktuell nicht möglich sein, so fordern wir, dass die Menschen wenigstens vorübergehend in die noch freie Anlage nach Krailling ziehen können“, so Julia Ney und Dieter Appel unisono. „Dort wäre gewährleistet, dass sich die Flüchtlinge zumindest auf ihre gewohnte Infrastruktur aus Vertrauenspersonen, Deutschkursen, Arbeit und Umgebung verlassen könnten.“ Offenbar ist seitens der Landkreisverwaltung geplant, Flüchtlinge aus Tutzing in Krailling unter zu bringen, während die Gautinger nach Seefeld sollen. „Der Umgang mit der Flüchtlingsthematik des Landkreises war bislang meist vorbildlich“, so Julia Ney, die die SPD auch im Kreistag vertritt. „An dieser Stelle jedoch wirkt die Lösung, als sei sie allein am Reißbrett gezirkelt worden. Die 40 Asylbewerber müssen in Gauting oder im Würmtal bleiben können.“

MdB Klaus Barthel lobt Gautinger SPD

„Die Basis muss sich noch viel mehr einmischen, wenn sie das Gefühl hat, dass in der SPD auf Bundes- oder Landesebene etwas schiefläuft“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel bei einem gemeinsamen Radlausflug mit dem Ortsvorsitzenden Dieter Appel (auf dem Bild links neben Barthel)  in die Gautinger Umgebung. Die Route führte über Königswiesen, Herrgottsruh und Hanfeld nach Unering, wo man sich unter den Kastanien beim Gasthof Schreyegg niederließ. Der Politiker lobte insbesondere den kritischen Brief der Gautinger Genossen an Sigmar Gabriel, der vor ein paar Wochen in weiten Kreisen der Partei für Aufsehen gesorgt hatte. „Da müssen wir dranbleiben und dürfen nicht müde werden, immer wieder an die Grundwerte der Sozialdemokraten zu erinnern“, bekräftigte er. Barthels Radltour in Gauting war Teil seines diesjährigen Programms von Ausflügen, die er seit vielen Jahren unter dem Motto „Mit links bergauf“ veranstaltet. Mal sind es Bergwanderungen, mal Radl- oder Wandertouren. Beim nächsten Mal (13. September) geht es vom Schliersee aus auf die Bodenschneid.
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Dank aus Gauting nach Berlin für die rasche Antwort

Liebe Juliane Wlodarczak,
herzlichen Dank für Deine rasche Antwort auf den Brief unseres Ortsvereins Gauting. Schade, dass Sigmar Gabriel nicht dazu Stellung nehmen konnte. Ich kann mir vorstellen, dass Du jeden Tag eine ganze Menge ähnlicher Briefe beantworten musst.  Du schreibst von „mal abwarten“, „noch nicht abgeschlossen“, vom 42-prozentigen Wählerwillen in Sachen Steuererhöhungen und von den vielen Kompromissen, die man eben eingehen müsse. Deine Zeilen bestärken aber eigentlich nur unseren Eindruck und damit letztlich unseren Frust darüber, dass die SPD in der GroKo ein großes Stück ihrer sozialdemokratische Seele drangibt.
Wir haben ein unglaubliches Echo an Kommentaren auf unserer Homepage zu verzeichnen. Fast alle sind unserer Meinung – und das quer durch die Republik. Vielleicht schaust Du mal drauf. da gibt es einiges zum Nachdenken (www.spd-gauting.de).
Herzliche Grüße
Dieter Appel
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Vorstand der Gautinger SPD neu gewählt – ausgewogene Mischung aus Erfahrung und frischem Blick

Turnusgemäß wurde der Vorstand der SPD Gauting neu gewählt: Die im Vorstand vorherrschende Harmonie spiegelte sich auch in den Wahlergebnissen wieder. Der Vorsitzende Dieter Appel wurde einstimmig im Amt bestätigt, ebenso eindeutig fiel die Wahl auf Gemeinderätin Petra Neugebauer und die Gautinger Erzieherin Stephanie Pahl als seine Stellvertreterinnen.

Stephanie Pahl kandidierte auf der Gemeinderatsliste der SPD und ist dort erste Nachrückerin. Die 46-Jährige, die erst kürzlich in die Partei eingetreten ist, wird sich besonders den Themen Betreuung und strategische Umsetzung der politischen Themen annehmen. Petra Neugebauer wird verstärkt als Schnittstelle zwischen Partei und Fraktion fungieren. Weiterlesen

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Gautinger SPD wählt neuen Vorstand

Stabwechsel im Vorstand der Gautinger Sozialdemokraten: Weil Julia Ney als Referentin von Fraktionschef Markus Rinderspacher im bayerischen Landtag beruflich alle Hände voll zu tun hat, hat sie den Vorsitz im Ortsverein niedergelegt und ist in die zweite Reihe zurückgetreten. Bei der turnusmäßigen Neuwahl bestimmte die Mitgliederversammlung Dieter Appel zum neuen Vorsitzenden. Stellvertreter wurden Julia Ney und Günter Meier, Schatzmeisterin Helga Däbritz erhielt für ihre Kassenführung großen Beifall und wurde erneut mit diesem Amt betraut. Als Schriftführer rückte Ingo Hugger in den Vorstand nach, weil der bisherige Amtsinhaber Nicolas Pott aus der Gemeinde weggezogen ist. Weiterlesen