Beiträge

,

Dank aus Gauting nach Berlin für die rasche Antwort

Liebe Juliane Wlodarczak,
herzlichen Dank für Deine rasche Antwort auf den Brief unseres Ortsvereins Gauting. Schade, dass Sigmar Gabriel nicht dazu Stellung nehmen konnte. Ich kann mir vorstellen, dass Du jeden Tag eine ganze Menge ähnlicher Briefe beantworten musst.  Du schreibst von „mal abwarten“, „noch nicht abgeschlossen“, vom 42-prozentigen Wählerwillen in Sachen Steuererhöhungen und von den vielen Kompromissen, die man eben eingehen müsse. Deine Zeilen bestärken aber eigentlich nur unseren Eindruck und damit letztlich unseren Frust darüber, dass die SPD in der GroKo ein großes Stück ihrer sozialdemokratische Seele drangibt.
Wir haben ein unglaubliches Echo an Kommentaren auf unserer Homepage zu verzeichnen. Fast alle sind unserer Meinung – und das quer durch die Republik. Vielleicht schaust Du mal drauf. da gibt es einiges zum Nachdenken (www.spd-gauting.de).
Herzliche Grüße
Dieter Appel
,

Neujahrsempfang mit Professor Julian Nida-Rümelin: Volles Haus und eine nachdenkliche Rede

Beim Neujahrsempfang der Gautinger SPD am Sonntag, 18. Januar 2015, passte alles zusammen: Ein prominenter Redner, aktuelle Politik aus dem Rathaus und hinterher noch lebhafte Gespräche bei Saft und Prosecco sowie einem feinen Büfett, das Maja Zorn und Petra Neugebauer, Christel Freund und Brigitte Servatius selbst bereitet hatten. Kein Wunder, dass Ortsvorsitzender Dieter Appel ein beinahe übervolles Haus begrüßen konnte. Die Ankündigung, dass Professor Julian Nida-Rümelin die Festrede halten werde, hatte so viele Mitglieder und geladene Gäste herbeiströmen lassen, dass der Schwanthalersaal im Schloss Fußberg rasch bis auf den letzten Platz besetzt war. Schnell wurden noch alle Stühle herbeigeschleppt, die auf dem Speicher zu finden waren.

Nida-Rümelin kann, wie er zu Beginn anmerkte, in diesen Monaten ein vierfaches Jubiläum begehen. Er ist 60 Jahre alt geworden, gehört seit 50 Jahren dem gleichen Sportverein an, ist seit 40 Jahren SPD-Mitglied und seit 30 Jahren an der Universität in Lehre und Forschung tätig. In der SPD gilt er als eine wichtige intellektuelle und moralische Instanz, als Vordenker und auch Mahner. Denn als einer der wenigen kennt er beide Seiten der Politik. Als Professor an der Münchner Universität lehrt er politische Philosophie und Theorie sowie Ethik, als Politiker im Range eines Kulturstaatsministers saß er im ersten Kabinett von Bundeskanzler Gerhard Schröder und als Kulturreferent auf der Regierungsbank von Christian Ude im Münchner Rathaus.

Beim Gautinger Neujahrsempfang wollte er, so war es mit dem Vorstand verabredet, über das Thema „Lebendige Demokratie“ sprechen und die Neugier der Zuhörer wurde nicht enttäuscht. Rasch zog er sie in den Bann einer lebendigen Geschichtsbetrachtung, die einen riesigen Bogen spannte von den Anfängen der Demokratie im antiken Athen über den Dreißigjährigen Krieg bis in die aktuelle Gegenwart mit den furchtbaren Kriegen in Afghanistan, Irak und dem sogenannten Islamischen Staat. Demokratie, sagte Nida-Rümelin, erschöpfe sich nicht darin, alle paar Jahre zur Wahl zu gehen. Demokratie sei vielmehr eine Lebensform, geprägt durch Solidarität mit den Schwächeren, den gegenseitigen Respekt und die Gleichberechtigung aller Menschen. Gefahren für die Demokratie sieht Nida-Rümelin immer dann, wenn sich die Religion in die Politik einmischt und die Menschen zum Teil auch mit Gewalt zu bestimmten Lebensformen zwingen will. Er zitierte eine Untersuchung, wonach gerade in besonders religiösen Gesellschaften die Bereitschaft zu Gewalt am größten sei – ob es sich nun um die mittelalterliche Inquisition oder um die „Gotteskrieger“ der Islamisten handelt. Der Philosoph hat aber auch die neuen Entwicklungen, etwa  mit der Pegida in Dresden und anderswo, im Blick. Seine Hoffnung: „Vielleicht entwickelt sich aus diesen Erschütterungen in unserer Gesellschaft eine kulturelle Dynamik, die auch die Demokratie stärkt.“ Auch den gebannt lauschenden Zuhörern machte Nida-Rümelin Hoffnung – nämlich dass sie noch öfters solche Worte zu hören bekommen könnten. Er denke daran, sagte er, sich künftig wieder stärker öffentlich zu Wort zu melden. Seine Rede hier in Gauting sei sozusagen ein Test dafür, ob er mit seinen Gedanken und Ideen auf dem richtigen Weg sei. Der stürmische, lange Applaus konnte nur als eindeutiges Signal einer vollen Zustimmung gewertet werden und dürfte ihn in diesen Absichten sicherlich bestärkt haben. Weiterlesen

Neujahrsempfang mit Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin

Wir, der SPD Ortsverein Gauting, laden herzlich am 18.01.2015 um 11:00 Uhr zum traditionellen Neujahrsempfang im Schloss Fußberg in Gauting ein. Als besonderen Gast erwarten wir in diesem Jahr unseren Genossen, den renommierten Philosophieprofessor und ehemaligen Kulturstaatsminister im Kabinett von Gerhard Schröder, Julian Nida-Rümelin. Weiterlesen

SPD Gauting gegen Betreuungsgeld

Zahlreiche Unterstützer fand die Massenpetition der BayernSPD GEGEN das Betreuungsgeld und FÜR mehr Kinderbetreuung bei den Gautinger Genossen: Im Rahmen des traditionellen 1. Mai Treffens unterzeichneten alle anwesenden SPD-Mitglieder die Unterschriftenlisten. Die älteste Unterstützerin der Petition war dabei die 91-jährige Almut Schwerd.

Wer sich bisher noch nicht eingetragen hat, der kann das im Rahmen der Mitgliederversammlung am 9. Mai im Gasthaus „Zum Bären“ oder online unter https://petition.bayernspd.de/ tun.

 

SPD Gauting begrüßt Hanni Meier als neues Mitglied

Die Gautinger SPD freut sich, im Rahmen des traditionellen 1. Mai Treffens Hanni Meier als neues Mitglied begrüßen zu dürfen.

Gauting wird Fairtrade-Gemeinde

Jetzt ist es amtlich: Gauting ist in den exklusiven Kreis der Städte und Gemeinden aufgenommen, die sich mit dem Gütesiegel „Fairtrade“ schmücken dürfen. Am Samstag, 3. März, wird eine Vertreterin von Transfair, dem „Verein zur Förderung des fairen Handels mit der Dritten Welt e.V.“, die Urkunde überreichen und damit bestätigen, dass die Gemeinde alle Kriterien erfüllt hat. Weiterlesen

,

Gautinger SPD mit Pronold steil bergauf

Steil geht es schon hinauf, wenn man den direkten und damit kürzesten Weg nimmt. Aber das hatten die „Roten“ sich selber eingebrockt, als sie am Samstag bei strahlendem Wetter in Garmisch-Partenkirchen zum Ausflugslokal Eckbauer aufstiegen und dabei ganz schön ins Schwitzen gerieten. Davon blieb auch der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold nicht verschont, der die Genossen aus Gauting und dem Kreisverband Starnberg bei ihrem Ausflug begleitete. Weiterlesen