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Voller Saal beim Neujahrsempfang 2013 der Gautinger SPD

Die rote Fahne mit der schon leicht verblassten goldenen Schrift hinter dem Rednerpult an der Stirnseite des Saals im Schloss Fußberg war der sichtbare Beweis: 1893 lautet die darauf erkennbare Jahreszahl  und sie besagt, dass der Ortsverein Gauting nunmehr schon seit 120 Jahren besteht. „Das macht uns schon ein bisschen stolz“, sagte Ortsvorsitzender Dieter Appel, als er die  rund 60 Mitglieder und Gäste beim Neujahrsempfang begrüßte und auf die Festrede der Generalsekretärin Natascha Kohnen einstimmte. 

Zuvor allerdings galt es, etliche Genossinnen und Genossen für die langjährige Treue zu ehren, die sie dieser Fahne und der SPD gehalten haben. Bürgermeisterin Brigitte Servatius überreichte die Urkunden. Maja und Dietrich Zorn, Günter Meier, Hannelore Krumbholz und Wolfgang Baum sind schon 40 Jahre lang dabei, Barbara Erhard immerhin schon 25 Jahre.

Angesichts der im Herbst bevorstehenden Wahlen nutzten die jeweiligen Kandidaten die Gelegenheit dieses Neujahrsempfangs, sich einem breiteren Publikum zu präsentieren. Die Nachwuchshoffnung für den Bundestag, Bela Bach aus Planegg,(Gauting gehört diesmal bekanntlich zum Bundeswahlkreis München-Land)  ebenso wie Tim Weidner aus Starnberg für den Landtag und Elisabeth Fuchsenberger aus Berg  für den Bezirkstag. Und Petra Neugebauer, die Sprecherin der SPD-Fraktion im Gautinger Gemeinderat, stellte sich als Kandidatin für die Bürgermeisterwahl im März 2014 vor.

Bevor man bei einem Glas Sekt und etlichen Häppchen zum gemütlichen Plausch überging, legte Natascha Kohnen überzeugend dar, warum es nun in Bayern endlich zu einem Regierungswechsel kommen müsse. Und mit einem Schmunzeln zeichnete sie den Zickzack-Kurs nach, den der Noch-Ministerpräsident Seehofer und seine Fraktion in Sachen Abschaffung der Studiengebühren vollzogen haben, bis sie sich dann doch noch zu einem entschiedenen Jein durchringen konnten. D.A.

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