CSU-Bürgermeisterin behindert Opposition im Gemeinderat! Antrag gegen die massive Bebauung bei AOA verschleppt!

12. September 2019

Die Parteien und Gruppen "Soziale Ökologen", GRÜNE, Piratenpartei, FDP und MiFü hatten einen Antrag eingereicht, um die massive Bebauung beim AOA-Gelände zwischen Ammersee- und Pötschenerstrasse von 290 auf 180 Wohneinheiten zu begrenzen.

Stephani Pahl / Gemeinderätin MiFü beschwerte sich in der Sitzung des Bauausschusses am 10. September, dass der Antrag bereits am 12. Juni eingereicht worden sei, aber erst jetzt, nach 3 Monaten, auf der Tagesordnung stehe. CSU-Bürgermeisterin Kössinger behauptete daraufhin, dass die Einreichung nicht fristgerecht erfolgt sei.

Tatsache ist:

Eingereicht wurde am 12. Juni. Erst am 21. Juni lief die Einreichungsfrist für die nächste Bauausschußsitzung am 23. Juli ab. Soweit zum Thema Wahrheit und Klarheit, was ein bezeichnendes Licht auf Atmosphäre und Zusammenarbeit im Gemeinderat wirft - geprägt durch die CSU-Bürgermeisterin und die CSU-Mehrheit.

Eine Anwohnerin, die das allererste Mal an einer Sitzung im Rathaus teilgenommen hat, schildert ihre Eindrücke:

"Aufgefallen ist mir, wie professionell und zum Teil sehr abweisend und abwertend Frau Dr. Kössinger die Sitzung leitete. Es waren Sachverständige, ein Rechtsanwalt und sonstige Gäste eingeladen, die alle nur Frau Dr. Kössinger unterstützten und das Bauvorhaben in den rosigsten Tönen schilderten.

Es waren keine Sprecher eingeladen, die Zweifel an dem großen Bauvorhaben anmelden könnten, wie der Gewerbeverein ZfG oder Verkehrsfachleute. Auch der preisgekrönte erste Bauplan von 2018, in dem weniger Wohneinheiten eingezeichnet waren, wurde nicht gezeigt.

Sämtliche Anträge und Einwände von Gemeinderatsmitgliedern, die nicht mit Frau Dr. Kössinger einer Meinung waren, wurden mit Konjunktiven, wie: "das könnte rechtliche Folgen haben", "das stille Gewerbe dürfte sich nicht rentieren", usw. sofort weggewischt.

Mir wurde nach dieser für mich ersten Sitzung nur bewusst, wie wenig ich von den Absichten der Bürgermeisterin und Ihren Anhängern habe. Die Gemeinde Gauting nimmt auf die Bedenken und Ängste Ihrer Bürger keine Rücksicht!"

Erinnerung:

Die Gautinger Wählerinnen und Wähler haben bei den Gemeinderatswahlen am 15. März 2020 das letzte Wort.

Teilen