Giftmobil, blockiert von Sontowski

13. November 2019

Sontowski hat zu bauen begonnen und nimmt sehr viel Platz rund um sein Grundstück in Anspruch. Zuerst waren Gehweg und Parkplätze gegenüber den kleinen Geschäften betroffen. Beide wurden einfach mal gesperrt, obwohl das wegen der Baggerarbeiten in der Baugrube überhaupt nicht erforderlich war. Heute kann das Giftmobil nicht seine Luke öffnen, weil sonst die Busse nicht mehr vorbeikommen. Der Parkraum ist zu klein. - Was ist das für eine Planung?

Giftmobil, blockiert von Sontowski
© Eberhard Brucker

Sehr großzügig, wie hier zulasten anderer dringend benötigter Parkraum blockiert wird.

Die Folgen dieser Planung sind ganz erheblich:

  • Jetzt können die Bürgerinnen und Bürger ihre Problemabfälle am Giftmobil nicht abgeben.

  • Den kleinen Geschäften gegenüber ging es genauso. Die Parkplätze für ihre Kunden gingen zum großen Teil verloren, so dass sie prompt in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerieten. Umsatzeinbrüche von bis zu 40 %! Die massiven Proteste, auch von unserer Seite, haben jetzt dazu geführt, dass die Parkplätze wieder freigegeben wurden. Für wie lange?

  • Die Kinder müssen jetzt auf ihrem Weg zur Schule zweimal die Bahnhofstraße überqueren und das auf dem Weg nach Hause gleich noch einmal. Auf ihr fahren täglich 11.000 Fahrzeugen - Pkws, Lkws und Busse.

Der Gehweg ist immer noch gesperrt. Dabei hat die Gautinger SPD einen Vorschlag gemacht, wie mit schützender Bretterwand samt Überdachung der Gehweg und damit die Fußgänger gegen die Baustelle abgesichert werden können. In München ist soetwas ganz alltäglich. Warum nicht auch in Gauting? Die kleinen Kinder jeden Tag auf ihrem Weg zur Schule mehrmals über die Bahnhofstraße zu schicken, ist nicht zu verantworten!

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