Andrew Manderscheid · Ingo Hugger · Dr. Michaela Reissfelder-Zessin · Karena Sorg · Oliver Meyer
ZUSAMMENHALTEN – DEMOKRATIE STÄRKEN
„Zusammenhalten – Demokratie stärken“ dafür steht die Gautinger SPD.
Wir schätzen das Engagement der Bürger*innen und ihre Verbundenheit mit Gauting!
Sozialer Zusammenhalt ist die Grundvoraussetzung, die unsere demokratische Gesellschaft verbindet. Jeder Mensch, der hier lebt, alle Ehrenamtlichen, unsere Vereine, jedes Unternehmen und Einzelhandelsgeschäft sowie die Verwaltung bereichern unsere Gemeinde.
Zum Zusammenhalt gehören aber nicht nur soziale Gerechtigkeit und Solidarität, sondern auch eine intakte Umwelt, gute öffentliche Verkehrsanbindungen
bezahlbare Wohnungen und Heizungen sowie maßvolles Bauen. Ein vielfältiges Angebot an Kultur- und Vereinsaktivitäten ist von großer Bedeutung für die Gemeinschaft.
Wir machen Politik für das Gemeinwohl. Nicht Lobbyisten und Investoren sollten die Gestaltung in Gauting bestimmen, sondern die Bürger*innen. Gerade in finanzpolitisch schwierigen Zeiten setzen wir auf Offenheit in den Entscheidungsprozessen sowie Mitbestimmung der Bürgerschaft. Wir können uns im Rahmen der kommunalen und rechtlichen Möglichkeiten als Gemeinderät*innen frei entscheiden, ob wir z.B. unsere Klimaziele ernsthaft umsetzen oder auch erneuerbare Energien stärker fördern.
Wir stehen für eine aktive Teilhabe aller Bürger*innen am Gemeindeleben. Bau- und Energieprojekte sowie Vereinsförderungen und alle Entscheidungen, die auch für die nächste Generation tragbar sein müssen, sind vom Gemeinderat transparent und offen durchzuführen. Wir stehen für eine wehrhafte Demokratie, für ein respektvolles Miteinander und für die konstruktiv überparteiliche Zusammenarbeit auch bei gemeindeübergreifenden Projekten.
1. SOZIALER ZUSAMMENHALT BEDEUTET:
Die Menschen in Gauting sollen sich mit dem Ort identifizieren und zuhause fühlen, ihn als Heimat betrachten. Das wird durch Bürgerbeteiligung und -mitgestaltung sowie durch die Nutzung des Fachwissens und Engagements der Bürger*innen erreicht.
Begegnungsorte schaffen und erhalten – sie helfen gegen Einsamkeit und Radikalisierungen.
Herrichten des Bahnhofs zusammen mit den Bürger*innen in Gauting für Vereine und Kultur, z.B. in Verantwortung eines Fördervereins.
Bei Neubauprojekten Plätze gestalten wie z.B. bei Hotel Simon, Wunderlhof.
Das JUZ und seine Leitung unterstützen.
Das Bürgerbüro Stockdorf wieder einrichten.
Nachmittagsbetreuung für Schulkinder attraktiv ausbauen (Aktivierung von Sponsoren).
Kitaplätze dauerhaft gewährleiten – dem Personalmangel Abhilfe schaffen durch bezahlbare Wohnungen, z.B. Mooritz.
Mehr Platz für Rad- und Fußgängerverkehr, mehr Fußwegsicherheit für Ältere und Eltern mit Kindern.
Bürgerbus erhalten, Mitfahrbänke attraktiver und bekannter machen.
Den Seniorenbeirat stärken und bei politischen Entscheidungen im Gemeinderat beteiligen (Rederecht in der Gemeindesatzung verankern).
Vereine vernetzen und unterstützen.
GSC und Schwimmbad unterstützen und erhalten, z.B. mit Hilfe der „Sportmilliarde“ 2026 vom Bund.
Zusammenarbeit mit anderen Würmtalgemeinden verstärken.
2. KLIMA UND NATUR
Das energie- und klimapolitische Leitbild der Gemeinde Gauting ausarbeiten und mit Leben erfüllen.
Klimaziele konsequent umsetzen z.B. in Bauleitplanungen, Fassadengrün, versickerungsfreien Belägen, Entsiegelung, mehr Grün im Ort, Umbau zur „Schwammstadt“ gegen die Folgen des Klimawandels.
Biodiversität erhalten (lt. Klimaleitbild Gauting) keine Bebauung von Wäldern, Grünflächen und Biotopen (z.B. Würm Aue Stockdorf, „Tiny Forest“-Projekte).
Baumschutzverordnung einführen.
Pilotprojekte fördern.
Schulcampus auf dem Weg zum Fairtrade-Campus begleiten.
Die kommunale Wärmeplanung für erneuerbare Energien gemeinsam mit den Bürger*innen umsetzen (Klimanetze, Wärmegenossenschaften). Klarheit und Unterstützung für Eigentümer*innen.
Mehr E-Ladestationen.
Bei allen größeren Energieprojekten finanzielle Bürgerbeteiligung ermöglichen.
3. ORTSENTWICKLUNG UND VERKEHR
Ökologisch begründete Verdichtung darf nicht zu großstädtischen Bauten führen (Stanz-Schmidt-Würm Aue keine Bebauung, Mooritz E+3 statt E+4, Postareal).
Nachhaltiges, ganzheitliches Planen und Bauen: Keine Einzelentscheidungen bei Großprojekten mehr, Folgen für die Infrastruktur beachten (Verkehr, Kitaplätze, Schulen).
Bürgerinteressen vor Investoreninteressen im Hinblick auf das Baurecht.
Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen (Genossenschaften, Erbpacht statt Verkauf von Gemeindegrund, Bauherrenmodelle, Bauturbo nur mit Konzept).
Professionelle Beratung bei der Gestaltung von größeren Bauprojekten annehmen, z.B. von Architektenkammer, Wessobrunner Kreis.
Motorisierten Individualverkehr verringern und ortsverträglich gestalten, z.B. smartes Verkehrssteuerungssystem, Car Sharing, ÖPNV.
Tempo 30 auf lärmbelasteten Ortsdurchfahrten, z.B. Stockdorf.
„Shared Space“ auf dem Bahnhofsplatz (alle Verkehrsteilnehmer*innen gleichberechtigt, möglich im Zusammenhang mit dem Bauprojekt Simon).