Verkehr in Gauting

Eine Brücke für eine halbe Million? - 12.7.2022

Im Gautinger Verkehrsausschuss wurde eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer über die Ammerseestraße beschlossen. Sie wird über 500.000 Euro kosten. Sie sei für die Sicherheit der Schüler aus Königswiesen nötig. Es wurde dabei nicht beachtet, dass es heute schon sichere Wege für die Schüler gibt.

Heute fahren die Grundschüler mit dem Bus. Die Schüler zum Schul-Campus fahren auch mit dem Bus oder mit dem Rad über Königswieser Straße, Brunner Feldweg, Paul-Hey-Straße (Gehweg), Ammerseestraße (Ampel, Gehweg), Germeringer Straße (Gehweg) … Man sollte die Kinder anhalten, diese Wege zu nutzen.

Eine Brücke nur für die wenigen zu bauen, die unbedingt direkt an der Eisenbahnbrücke über die Ammerseestraße wollen, steht in keinem Verhältnis, denn es gibt auch noch Schülerlotsen.

Wir brauchen das Geld für das neue Feuerwehrhaus (das alte ist baufällig und überhaupt ganz unmöglich) und für eine neue Kita. Jedes Jahr bekommen viele Kinder keinen Platz. Berufstätige Eltern warten schon seit Jahren!

Hannelore Krumbholz
ehem. Gemeinderätin
Gauting

Hohe Lärmbelastung an der Staatsstraße durchs Würmtal. Die Anwohner warten seit 1 Jahr auf Entlastung - 1.7.2022

Die Lärmbelastung für die Anwohner an der Staatsstraße durchs Würmtal in Gauting ist ganz erheblich. Seit 1 Jahr warten sie auf Erleichterung. Und zusammen mit dem Gemeinderat setzen sie darauf, dass das Landratsamt den Weg für eine Tempo-30-Zone zur Verkehrs- und Lärmberuhigung frei macht.

Warum geht es nicht voran? Niemand versteht es. Gestern fragte die SPD erneut im Verkehrsausschuss nach dem Stand der Bearbeitung. CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger lagen keine Informationen vor. Sie wird nun im Landratsamt nachfragen.

Man hat den Eindruck, es mit der unendlichen Geschichte zu tun zu haben:

  • April 2021: Anwohner wenden sich an die SPD und machen auf ihre große Belastung aufmerksam. Dr. Carola Wenzel/SPD fragt im Gemeinderat, wie man den Anwohnern helfen könne. Sie wird an den Verkehrsausschuss verwiesen.

  • Juni 2021: Der Verkehrsausschuss fordert auf Veranlassung der SPD Tempo 30 auf der Staatsstraße. Dr. Kössinger leitet die Anforderung an das zuständige Landratsamt in Starnberg weiter.

  • Dezember 2021: Nach einem halben Jahr fragt Dr. Wenzel nach dem Stand der Arbeit. Dr. Kössinger erklärt die Verzögerung mit Krankheitsfällen im Landratsamt.

  • Januar 2022: Der Starnberger Merkur fragt beim Landratsamt nach dem Stand der Bearbeitung. Man bekommt die Auskunft: Die Gemeinde müsse aktuelle Daten für den Lärmaktionsplan erheben. Unklar sei, ob frühere Messungen des Gautinger Lärmaktionsplans von 2016 für eine Anordnung an der Staatsstraße ausreichten. Eine Überprüfung könne man sich vorstellen. Bessere Chancen hätte Gauting mit einem aktuellen Lärmgutachten. Die Kosten müsse die Gemeinde übernehmen.

  • Januar 2022: Die nötigen Kosten beantragt Eberhard Brucker/SPD für den Haushalt. Dr. Kössinger lehnt ab und meint, sie habe noch keine Stellungnahme des Landratsamtes erhalten. Das Gautinger Gutachtens sei weiterhin gültig, da der Verkehr weiter zugenommen habe. Das Landratsamt sei in der Pflicht.

  • Juni 2022: Nach einem weiteren halben Jahr fragt Brucker erneut nach dem Stand der Bearbeitung. Dr. Kössinger: Ihr lägen keine neuen Informationen aus dem Landratsamt vor. Sie verweist auf viele Krankheitsfälle wegen Corona und die Reorganisation im Landratsamt. Die Mitarbeiter müssten sich erst einarbeiten. Sie werde nachfragen.

Inzwischen ist 1 Jahr vergangen. Mitteilungen an den Gemeinderat gab es immer nur dann, wenn Brucker oder Dr. Wenzel nachgefragt hatten. Und erst diese Nachfragen führten wiederum zu Nachfragen des Rathauses im Landratsamt nach dem Stand der Bearbeitung.

In der Zwischenzeit wurde vom Starnberger Landratsamt die Hanfelder Straße in Starnberg und auch Teile der Ortsdurchfahrt in Inning (Staatsstraße) zu Tempo-30-Zonen erklärt. Dank des Münchner Landratsamtes gilt dies auch für die Pasinger Straße in Planegg (Staatsstraße), die durchs Würmtal führt. Jedes Mal ging es darum, die hohe Lärmbelastung für die Anwohner zu verringern. --- Warum wird jetzt so lange gezögert, dies auch auf den Teil der Staatsstraße durch Gauting (Gautinger / Pasinger / Münchner / Starnberger Straße) auszuweiten?

Die Chronik:
29.4.21 - Hohe Lärmbelastung an der Gautinger Straße in Stockdorf
10.6.21 - Messung der hohen Lärmbelastung an der Gautinger Straße in Stockdorf
15.6.21 - Hohe Lärmbelastung auch an der Münchner und Starnberger Straße - SPD-Anträge im Gemeinderat
16.6.21 - Verkehrsausschuss beschließt Antrag auf 30-km-Zone beim Landratsamt
11.12.21 - Verzögerung bei der Lärmanalyse des Landratsamtes zur Staatsstraße durchs Würmtal
4.2.21 - Hohe Lärmbelastung an der Staatsstraße durchs Würmtal. Die Anwohner brauchen eine Entlastung

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Aus einem Parkplatz einen Fahrradparkplatz machen? - 1.7.2022

Die Grünen hatten im Verkehrsausschuss den Antrag gestellt, an der gerade neu gebauten oberen Bahnhofstraße einen der Parkplätze für Radfahrer zu reservieren und entsprechend umzubauen.

Der Ausschuss lehnte diesen Antrag ab und beauftragte stattdessen die Verwaltung, kostengünstige Vorschläge zu sammeln und aus ihnen einen Vorschlag zu machen.

Die Grünen wollten mit ihrem Antrag "die Erhöhung der Kundenfrequenz in der Ladenzeile an der oberen Bahnhofstraße durch bessere Erreichbarkeit für Radfahrende und Steigerung der Sichtbarkeit der Geschäfte für zu Fuß gehende mittels straßenseitiger Fahrrad-Abstellmöglichkeiten, im Einklang mit unseren städtebaulichen Zielen nach mehr Aufenthaltsqualität und Verkehrsverlagerung auf den Umweltverbund" erreichen. Die Grünen wurden von den Händlern unterstützt. Eine Unterschriftenliste lag dem Antrag bei.

Die Debatte:

Florian Egginger/CSU bekannte, Bauchschmerzen mit diesem Antrag zu haben. Die Bahnhofstraße sei nach langer Umbauzeit gerade fertiggeworden und ausgerechnet jetzt solle sie wieder umgebaut werden. Es gebe Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Man sollte erst einmal abwarten, wie sich die gegenwärtige Lösung bewähre.

Axel Höpner/MfG-Piraten war überrascht, wie wenig die Parkplätze genutzt werden. Fahrräder müssten angeschlossen werden können. Der Bedarf sei da.

Annette Derksen/Grüne unterstützte im Namen des Arbeitskreises "Mobilität" diesen Antrag.

Eberhard Brucker/SPD: Die 20 Parkplätze seien in aller Regel nie alle belegt. Es gebe also genügend Parkplätze für Autos und Fahrräder, so dass die Reservierung eines Parkplatzes nur für Radfahrer auch nicht die Kundenfrequenz in den Geschäften erhöhen könne. Zwischen dem Umbau eines Parkplatzes und dem Umsatz der Geschäfte bestehe also kein Zusammenhang. Und nachdem jetzt alles erst fertig geworden sei, sollte man nach kostengünstigen Lösungen schauen, bevor man wieder mit der Buddelei anfange. In der Vergangenheit wurden die Fahrräder entlang der Geschäfte abgestellt und es hat niemanden gestört. Jetzt sei der Bürgersteig breiter, so dass es erst recht niemanden störe. Man könnte Fahrradständer aufstellen, an die man die Räder auch anketten könne. Das würde nur ein paar Hundert Euro kosten.

Höpner widersprach. Fahrräder dürften nicht auf Parkplätzen abgestellt werden.

Stephanie Pahl/MiFü verwies auf Händler, die weiter weg seien und die für den Erhalt des Parkplatzes einträten. Die Parkplätze seien unterschiedlich lang. Vielleicht könnte man sie etwas kürzen und so aus 3 Parkplätzen 4 machen.

Richard Eck/UBG fand den Antrag nicht gut. Fahrräder müssten entgegen des Vorschlages für den Fall, dass sie umfallen, immer quer zur Straße stehen. Man könnte sie entlang der Hauswände hinstellen. Fahrradständer könnte man auch aufstellen.

CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger hielt das Ganze für einen Fall für den Steuerzahlerbund. Es sei eine reine Verschwendung. Ständer könnte man aufstellen. Die Fläche hierfür sei ausreichend, denn man habe extra den Gehweg breiter gemacht. Die von den Grünen vorgeschlagenen Haushaltsmittel seien vergeben. Sie müssten zuerst die Finanzierung sicherstellen.

Höpner: Man müsste berücksichtigen, dass wir einen Boom beim Radfahren hätten und es noch mehr werden würden.

Dr. Kössinger: Alte Leute bräuchten häufig das Auto, da sie nicht mehr so mobil seien. Vor kurzem habe gerade einer dieser Händler noch mehr Parkplätze gefordert.

Dr. Matthias Ilg/Grüne: Die Geschäftsleute fänden den Vorschlag gut.

Egginger: Es gebe günstigere Lösungen.

Eck: Man sollte sich Alternativen ansehen. Man könnte Ständer aufstellen, wo wenig Passanten seien.

Franz Jaquet/CSU: Der Antrag sei verfrüht, da man nach Abschluss der Bauarbeiten noch zu wenige Erfahrungen sammeln konnte. Die Geschäftsleute können sich immer viel vorstellen, aber genauso morgen alles auch wieder andersherum.

Heinrich Moser/Grüne: Ihr Antrag sei im Einklang mit den städtebaulichen Zielen, weniger Autos und mehr Fahrräder.

Dr. Kössinger: Man sollte erst einmal 1 Jahr abwarten und Erfahrungen sammeln. Warum werde der Vorschlag erst jetzt gemacht, da alles gerade fertig geworden sei?

Dr. Ilg machte den Vorschlag, die Ideen von Eck und Pahl zusammen mit ihrer Finanzierung zu prüfen.

Abstimmung:
Die Verwaltung wurde mehrheitlich beauftragt, Ideen für eine kostengünstige Lösung zu sammeln und daraus einen Vorschlag zu machen.

dafür:
CSU: Jaquet, Klinger, Dr. Kössinger
FDP: Wechtl
Grüne: Dr. Ilg, Knape, Moser
MfG-Piraten: Höpner
MiFü: Pahl
SPD: Brucker
UBG: Eck

dagegen:
CSU: Egginger, Elsnitz

Da kein Zusammenhang zwischen einem zu bauenden Parkplatz für Radfahrer und einem Anstieg der Kundenzahl in den Geschäften besteht, würde sich mit einem Bau der Umsatz der Händler auch nicht erhöhen. Und die Parkplätze sind auch keine Autoparkplätze. Sie sind schlicht nur Parkplätze, die selbstverständlich auch Lastenradfahrern zur Verfügung stehen. Solange kein Schild daneben steht, auf dem eindeutig darauf hingewiesen wird, dass die Parkplätze nur für Autos sind, solange können Fahrräder auch darauf abgestellt werden, siehe hierzu.

Die Grünen wollen mit ihrem Antrag die Autos zugunsten der Fahrräder zurückdrängen. Nur in diesem Fall wird niemand zurückgedrängt, da reichlich Platz für beide da ist. Es würde keine Verkehrsverlagerung stattfinden. Und für dieses vergebliche Bemühen noch Tausende ausgeben?

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Eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Ammerseestraße? - 1.7.2022

Im Verkehrsausschuss wurde die Planung einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke neben der Eisenbahnbrücke an der Ammerseestraße vorgestellt. Ihr Bau samt Planung kostet Stand heute 512.000 Euro, wenn sie gleichzeitig mit dem Neubau der Eisenbahnbrücke errichtet wird. Der Ausschuss stimmte mehrheitlich für den Bau.

Die Bundesbahn wird die Eisenbahnbrücke an der Ammerseestraße durch einen Neubau ersetzen. In dem Zusammenhang kam es zu dem Vorschlag, neben dieser Brücke auch noch eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer zu errichten, damit sie nicht mehr die Straße überqueren müssen. Sollte diese Brücke später gebaut werden, dann würde es rund 100.000 Euro teurer werden.

Die Debatte:

Das Bauamt gab folgenden Hinweis: "Sichere Fußgänger- und Radwegeführungen an verkehrlichen Engstellen sind grundsätzlich zu befürworten. Allerdings stellt sich nach Einstellung der Planung für die Radschnellwegeverbindung von Starnberg nach München die Frage, inwieweit eben diese Querung mittels einer Brücke in finanzieller Hinsicht verhältnismäßig ist? Ohne eine durchgehende Radschnellwegeverbindung ist nur eine geringe Frequenz bzw. Nutzung zu erwarten."

Richard Eck/UBG: Das Vorhaben sei für die, die aus Königswiesen kommen, eine gute Lösung.

Eberhard Brucker/SPD wollte wissen, wie viele Personen an dieser Stelle täglich die Ammerseestraße überqueren. --- Antwort: Das sei nicht bekannt.

Dr. Matthias Ilg/Grüne: Es sei die einzige Stelle, an der eine kreuzungsfreie Überquerung der Ammerseestraße möglich gemacht werden könne. Und der Verkehr werde wegen dem neuen Wohnviertel bei AOA noch zunehmen. Für die Schüler sei das wichtig.

CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger verwies darauf, dass für die Schüler schon bei der Paul-Hey-Straße die Möglichkeit bestehe, die Ammerseestraße an der Ampel zu überqueren. Und auf der Höhe der Unterbrunner Straße sei eine weitere Querungshilfe vorgesehen. Die Schüler würden von dort durch die Unterbrunner Straße in Richtung Schul-Campus gehen. Der Bau werde staatlich gefördert. Die Höhe sei nicht bekannt. Jetzt gehe es nur um die Genehmigung der Planung. Sollte sich der Bau als zu teuer für die Gemeinde erweisen, könne man immer noch abbrechen.

Stephanie Pahl/MiFü sprach die nicht unbeträchtlichen Auswirkungen auf den Haushalt an.

Brucker: Es sei zweifelsohne eine schöne Lösung. Aber sei sie auch notwendig? Notwendig sei der Bau der Feuerwehrgebäude und des neuen Kindergartens. Und da man noch nicht einmal wisse, wie viele Personen an dieser Stelle die Straße überqueren würden, sollte man zunächst das Notwendige dem Schönen vorziehen.

Axel Höpner/MfG-Piraten: Die Sicherheit der Schüler habe Vorrang.

Der Ausschuss stimmte mehrheitlich für die Planung:

dafür:
CSU: Egginger, Elsnitz, Jaquet, Klinger, Dr. Kössinger
FDP: Wechtl
Grüne: Dr. Ilg, Knape, Moser
MfG-Piraten: Höpner
UBG: Eck

dagegen:
MiFü: Pahl
SPD: Brucker

Man will für diese Brücke über eine halbe Million Euro ausgeben, obwohl man gar nicht weiß, wie viele Personen dort überhaupt über die Straße wollen. Und sollten an dieser Stelle viele Schüler über die Straße gehen, dann könnte ein Schülerlotse als bewährte und auch kostengünstige Lösung eingesetzt werden. Schließlich wird das an vielen Stellen so gemacht, ohne dass man gleich eine Brücke baut.

Die Gemeinde steht vor großen Projekten, die zwingend nötig sind: Die Feuerwehrgebäude stehen mit 16,4 Mio. Euro und der neue Kindergarten mit 4,6 Mio. Euro im Haushaltsplan. Da die Gemeinde nicht mit Reichtümern gesegnet ist, wäre es besser gewesen, das Geld für diese Projekte vorzusehen, anstatt einfach mal eine halbe Million für ein schönes, aber nicht notwendiges Projekt auszugeben.

Und sehendes Auges Zehntausende für eine Planung auszugeben, um dann gegebenenfalls das Ganze abzubrechen, wenn die Förderung zu niedrig ausfallen sollte, das passt nicht zu den ewigen Klagen über eine angespannte Haushaltslage. Bislang war es üblich, dass erst die Höhe der Förderung geklärt wird, bevor man Geld für Planung und Bau ausgibt.

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Die Gartenpromenade zur Fahrrad- und Anliegerstraße umwandeln - 1.7.2022

Seit März will der Verkehrsausschuss, dass die Gartenpromenade zu einer Fahrrad- und Anliegerstraße umgewandelt wird. Es soll damit verhindert werden, dass diese ruhige Anliegerstraße nach dem Bau des neuen Wohnviertels an der Ammerseestraße zu einer Abkürzung und damit zur Durchgangsstraße auf dem Weg zum Schul-Campus bzw. zur Autobahn wird.

  • Die Verwaltung wurde beauftragt zu prüfen, ob das rechtlich zulässig ist. Hier

Nach 3 Monaten teilte CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger mit:

  • Die Sachbearbeiterin im Ordnungsamt habe mit der Prüfung begonnen und bereits Erkundigungen eingeholt. Den weiteren Sachstand könne man wegen ihrer Abwesenheit erst in 2 Wochen klären. Das Ordnungsamt müsse wegen eines erhöhten Arbeitsanfalls im Sommer (Baustellen und Veranstaltungen) und aufgrund von Personalengpässen die Prüfung von Aufträgen priorisieren.

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Verkehrsberuhigung in der Römerstraße - 1.7.2022

Seit Jahren wird darüber diskutiert, wie der Verkehr in der Römerstraße beruhigt werden kann, so auch im Verkehrsausschuss im Oktober 2021. Hier

Die bisherigen Umbaupläne waren mit erheblichen Ausgaben verbunden, so dass die Verwaltung nun mit den Anwohnern eine kostengünstige Lösung für eine Entschleunigung des Verkehrs gesucht hat.

"Beabsichtig ist eine Modifikation des versetzten Parkens, um sowohl stark nachgefragten Parkraum zu erhalten als auch verbliebene Beschleunigungsgeraden zu entfernen. Die untere Straßenverkehrsbehörde und die Polizei waren bei einem Ortstermin mit den Anwohnern bereit, diese Lösung gemeinschaftlich mitzutragen. Die notwendige Markierungs- und Beschilderungsplanung befindet sich in der Umsetzung (Sichtweiten sind einzuhalten; Ausfahrten der Grundstücksanlieger sind zu berücksichtigen)."

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Die ruhige Gartenpromenade künftig als Durchgangsstraße? - 30.3.2022

In der Gartenpromenade sind heute fast nur Anlieger mit ihren Autos unterwegs. Mit den Plänen zu dem neuen Wohnviertel für bis zu 800 Neubürger bei AOA drohte es mit der Sicherheit für die Kinder und der Ruhe für die Anlieger vorbei zu sein. Die Gartenpromenade würde sich für die Bewohner des neuen Viertels als Abkürzung in Richtung Schulzentrum und Autobahn anbieten. Um dem vorzubeugen, wandten sich die Anwohner an den Verkehrsausschuss und baten um die Umwandlung ihrer Straße in eine Spielstraße.

CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger war der Ansicht, dass die Umwandlung 900.000 Euro kosten würde, was nicht zu finanzieren sei.

Auch der Ausschuss war gegen einen Umbau der Straße, der solche Kosten verursachen würde und beauftragte stattdessen Dr. Kössinger, die Gartenpromenade in eine Anlieger- und Fahrradstraße umzuwandeln. Damit kann die Sicherheit der Kinder und auch die Ruhe für die Anlieger weiter gewährleistet werden.

Die Diskussion:

Die Baukosten von 900 000 Euro, um die Gehwege auf das Niveau der Straße zu bringen, wurden von allen als unrealistisch angesehen. Es wurde schnell deutlich, dass alle Redner eine Lösung zugunsten der Anwohner wollten. Abgesehen davon, die Ulmenstraße beim Penny-Markt ist eine Spielstraße und sie hat immer noch ihre Gehwege.

Victoria Wechtl/FDP ging am weitesten und schlug vor, die Gartenpromenade als Ausnahmefall anzusehen, um so den Forderungen der Anwohner nachkommen zu können.

Richard Eck/UBG brachte dann einen wohl schon vor einiger Zeit im Gespräch gewesenen Vorschlag wieder ein, nämlich die Gartenpromenade zur Fahrradstraße umzuwidmen.

Dr. Carola Wenzel/SPD plädiert dafür, die Gartenpromenade wieder in die Planungen für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen aufzunehmen. Weiter schlug sie vor, einfache und kostengünstige Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung (Pflanztröge ...) durchzuführen.

Dr. Kössinger meinte, die Gartenpromenade sei nur durch ein Versehen des Planungsbüros nicht mehr in den Planungen aufgeführt worden. Sie sicherte zu, sie selbstverständlich wieder in die weiteren Überlegungen aufzunehmen.

Es war allgemeiner Tenor, zunächst ein Verkehrskonzept für alle Anliegerstraßen des neuen Wohnviertels auf dem AOA-Gelände zu erarbeiten und zu dem jetzigen Zeitpunkt keine Einzelentscheidungen zu treffen. Die Umwidmung der Gartenpromenade zur Anlieger- und Fahrradstraße könnte allerdings in der nächsten Ausschuss-Sitzung vorgezogen werden.

Einstimmig wurde beschlossen:

  • Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, wie die Gartenpromenade in ihrem südlichen Teil oder zur Gänze zur Fahrradstraße umgewidmet und mit dem Hinweis „Anlieger frei“ versehen werden kann

Anwesend:
CSU: Egginger, Jaquet, Dr. Kössinger, Platzer, Vilgertshofer
FDP: Wechtl
Grüne: Dr. Ilg, Knape, Nothaft
MfG-Piraten: Berchtold
MiFü: Pahl
SPD: Dr. Wenzel
UBG: Eck

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Pläne zum Ausbau der Ammerseestraße - 30.3.2022

Im Verkehrsausschuss wurden Pläne zum Ausbau der Ammerseestraße vorgestellt. Sie wird ihre heutige Breite behalten. Auto- und Fahrradfahrer werden künftig stärker aufeinander Rücksicht nehmen müssen.

Interessant war die Vorstellung zum mittelfristig geplanten Ausbau der Ammerseestraße. Das Ingenieurbüro Haas ist bei seinen Planungen bemüht, den spezifischen Charakter der Straße mit ihrer Grünbegleitung zu erhalten.

  • Die Fahrbahnbreite bleibt nahezu unverändert. Sie wird zu beiden Seiten von Radschutzstreifen begleitet. Die Gehwege, ebenfalls auf beiden Seiten, sind davon abgesetzt. Das Nebeneinander von Rad und Auto wird bei Überholvorgängen eine starke Rücksichtnahme der Autofahrer verlangen.

Aus diesem Grund plädierte Richard Eck/UBG für eine Verbreiterung der Fahrbahn zugunsten der Autofahrer, was aber mit 9:4 Stimmen abgelehnt wurde.

Der Ausschuss stimmte dem Konzept vorerst zwar grundsätzlich zu, Details und Änderungswünsche, wie Querungshilfen und Einmündungsverengungen, sollen aber in der nächsten Sitzung noch einmal zum Beschluss vorgelegt werden.

Anwesend:
CSU: Egginger, Jaquet, Dr. Kössinger, Platzer, Vilgertshofer
FDP: Wechtl
Grüne: Dr. Ilg, Knape, Nothaft
MfG-Piraten: Berchtold
MiFü: Pahl
SPD: Dr. Wenzel
UBG: Eck

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Car-Sharing für Stockdorf? - 30.3.2022

STATTAUTO München hat in Gauting eine Station, so dass auch bei uns Car-Sharing genutzt werden kann.

Dr. Carola Wenzel/SPD fragte in der Sitzung des Verkehrsausschusses, ob nicht auch eine Station in Stockdorf eingerichtet werden könnte.

CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger sagte zu, diese Anfrage an STATTAUTO München weiterzuleiten.

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Königswiesen - Bahn rodet Bäume und schafft vollendete Tatsachen - 23.2.2022

In Königswiesen soll die Bahnunterführung stark vergrößert werden. Auch große Lkw sollen durchkommen können. Eine Bürgerinitiative (BI) befürchtet eine erhebliche Verkehrszunahme zur Umgehung Starnbergs.

Auf Gemeindegrund waren für den 23. Februar Rodungsarbeiten angekündigt worden. Der Rechtsstreit mit der BI ist noch nicht entschieden. Die Bahn will vollendete Tatsachen schaffen. Sollte sie den Rechtsstreit verlieren, könnte man diese Schäden nicht wieder rückgängig machen.

Dr. Matthias Ilg/Grüne stellte am 22. Februar im Gemeinderat den Dringlichkeitsantrag, dass die Gemeinde die Rodungsarbeiten auf ihrem Grund solange untersagt, bis der Rechtsstreit entschieden ist.

Viele Mitbürger waren aus Königswiesen gekommen, argumentierten und protestierten in der Bürgerfragestunde gegen die Fällung. CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger betonte nur immer wieder, dass die Gemeinde nicht zuständig sei.

In der anschließenden Gemeinderatssitzung entwickelte sich ein hartnäckig ausgefochtener Rechtsstreit:

Dr. Kössinger sah in dem Antrag keine Dringlichkeit und wollte ihn nicht auf die Tagesordnung nehmen.

Dr. Ilg: "Es ist dringlich! Die Bäume sollen morgen gefällt werden."

Dr. Kössinger: "Die Gemeinde ist nicht zuständig."

Dr. Ilg: "Es soll auf Gemeindegrund gerodet werden. Die Gemeinde ist sehr wohl zuständig!"

Dr. Kössinger: "Die Gemeinde hat zugestimmt."

Dr. Ilg: "Die Gemeinde hat nicht zugestimmt, denn wesentliche Änderungen an dem Vorhaben wurden erst nach Kenntnisnahme durch die Gemeinde vorgenommen. Es gibt keinen Beschluss des Gemeinderates hierzu."

Dr. Kössinger: "Die Gemeinde hat zu Zeiten des früheren Gemeinderates die Absicht, die Bäume zu fällen, zur Kenntnis genommen und lediglich die Art der Neupflanzung festgelegt."

Dr. Ilg: "Es fehlt trotzdem das Einverständnis des Gemeinderates. Abgesehen davon, die Bauarbeiten sollen erst 2023 begonnen werden. Man kann die Rodung auf den nächsten Herbst verlegen, es ist dann immer noch rechtzeitig."

Bauamt: Es müssten Versorgungsleitungen verlegt werden, die eine Rodung voraussetzen. Und diese dürften nur von Oktober bis Februar vorgenommen werden.

Dr. Ilg: "Wenn Sie keine Zeit haben, die Rodung zu stoppen, dann kann auch ich morgen früh hingehen und den Arbeitern Bescheid sagen."

Dr. Kössinger: "Das ist nicht zulässig."

Michael Vilgertshofer/CSU beantragte die Abstimmung auf das Ende der Sitzung zu vertagen, um die Rechtsslage noch einmal klären zu können. Nach Sichtung der Unterlagen bestätigte er dann später Dr. Kössingers Auffassung.

  • 1. Abstimmung: Der Dringlichkeitsantrag wurde mit Mehrheit auf die Tagesordnung gesetzt. Dr. Kössinger stimmte dagegen und verkündete: Sie halte einen Beschluss für rechtswidrig und werde ihn nicht umsetzen. Sie werde den Beschluss von der Rechtsaufsicht beim Landratsamt überprüfen lassen.

  • 2. Abstimmung: Der Dringlichkeitsbeschluss, die Rodungsarbeiten zunächst zu untersagen, wurde von der Mehrheit mit 17:11 Stimmen abgelehnt. Grüne und SPD hatten zusammen mit einem weiteren Gemeinderat für den Antrag gestimmt.

Anwesend:
CSU: Ebner, Egginger, Elsnitz, Jaquet, Klinger, Kössinger, Dr. Kössinger, Platzer, Vilgertshofer
FDP: Hundesrügge, Wechtl
GRÜNE: Derksen, Franke, Dr. Ilg, Knape, Moser, Nothaft, Dr. Reißfelder-Zessin, Rindermann
MfG-Piraten: Berchtold, Höpner, McFadden
MiFü: Pahl, Ruhbaum, Dr. Sklarek
SPD: Brucker, Dr. Wenzel
UBG: Dr. Albath, Eck

Es ist nicht zu verstehen. Seit Jahren verhält sich Dr. Kössinger in dem Streit um eine große Erweiterung der Bahnunterführung völlig passiv. Der Rechtsstreit ist noch gar nicht entschieden und trotzdem sieht sie tatenlos zu, wie vollendete Tatsachen geschaffen werden sollen. Die Rodungsarbeiten sind sicherlich in 1 Woche zu bewältigen. D.h. man kann sie trotz einer Verlegung der Versorgungsleitungen leicht im Herbst unterbringen. Es fehlt schlicht am Willen, sich für ein verkehrsberuhigtes Königswiesen zum Wohle seiner Bewohner einzusetzen.

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Hohe Lärmbelastung an der Staatsstraße durchs Würmtal. Die Anwohner brauchen eine Entlastung - 4.2.2022

Anwohner an der Gautinger Straße beim EDEKA hatten sich wegen des hohen Verkehrslärms im Juni 2021 an die SPD gewandt. Dr. Carola Wenzel/SPD brachte es im Verkehrsausschuss ein. Dieser veranlasste die Verwaltung, beim Landratsamt eine Lärmbelastungsanalyse zu beantragen. Ein solches Gutachten ist die Voraussetzung, um 30-km-Zonen einrichten zu können.

Die Gemeinde Planegg hatte es auf diesem Weg geschafft, dass auf ihrem Teil der Staatsstraße 30-km-Zonen eingerichtet wurden.

  • Dez. 2021: Dr. Wenzel fragte im Verkehrsausschuss nach.

CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger teilte mit, dass ein hoher Krankenstand es bislang verhindert habe, dass der Antrag der Gemeinde Gauting bearbeitet werden konnte.

  • Jan. 2022: Der Starnberger Merkur fragte beim Landratsamt nach dem Stand der Bearbeitung.

Der Sprecher teilte mit: Aktuelle Daten für den Lärmaktionsplan müsse die Gemeinde erheben. Unklar sei, ob frühere Messungen des Gautinger Lärmaktionsplans von 2016 für eine Anordnung an der Staatsstraße ausreichten. Eine Überprüfung können wir uns grundsätzlich vorstellen. Bessere Chancen hätte Gauting mit einem aktuellen Lärmgutachten. Die Kosten müsse die Gemeinde übernehmen. (StaM 26.1.2022)

  • Jan. 2022: Eberhard Brucker/SPD nahm den Artikel zum Anlass und wollte im Rahmen der Haushaltsdebatte 2022 Gelder für ein solches Gutachten beantragen.

Frau Dr. Kössinger hielt dem entgegen, dass bei ihr noch keine Stellungnahme des Landratsamtes eingegangen sei. Die Gemeinde habe bereits 2016 ein solches Gutachten erstellen lassen, das schon damals die erhebliche Lärmbelastung festgestellt habe. Und nachdem der Verkehr weiter zugenommen habe, hätte sich grundlegend nichts an der Situation geändert. Das Landratsamt sei nun in der Pflicht, den Gautinger Antrag zu beantworten.

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Verzögerung bei der Lärmanalyse des Landratsamtes zur Staatsstraße durchs Würmtal - 11.12.2021

Anwohner beklagen sich zunehmend über die massive Lärmbelästigung an Gautinger, Planegger, Münchner und Starnberger Straße.

Auf Initiative der SPD-Fraktion beschloss der Verkehrsausschuss am 15. Juni den Antrag an das Landratsamt, eine erneute Lärmbelastungsanalyse am gesamten Verlauf der Staatsstraße 2063 im Gautinger Gemeindegebiet durchzuführen. Die Analyse muss zuerst durchgeführt werden, bevor über die Einführung von 30-km-Zonen entlang dieser Straße beraten werden kann. Hier

Nach einem halben Jahr fragte Dr. Carola Wenzel/SPD in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 2. Dezember, wie weit die Analyse vorangeschritten sei.

  • CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger gab die Auskunft, dass es wegen einiger Krankheitsfälle zu Verzögerungen gekommen sei.

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Die Dianastraße zur Spielstraße machen? - 1.10.2021

Die Anwohner der Dianastraße haben sich an Bürgermeisterin und Gemeinderäte gewandt und darum gebeten, die Dianastraße zu einer Spielstraße zu machen. Es gebe viele Kinder, die auch auf der Straße spielen würden. Das halte aber nicht wenige Autofahrer davon ab, mit deutlich höherer Geschwindigkeit als Tempo 30 durch die enge Straße zu fahren.

  • Der Antrag wurde gestern im Verkehrsausschuss beraten und abgelehnt.

CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger erläuterte das Anliegen, das zu Umbaukosten von über 140.000 Euro führen würde.

Richard Eck/UBG meinte, dass dies zu einer Verlagerung des Verkehrs in die parallel verlaufende Jäger- bzw. Wolfgang-Krämer-Straße führen würde, so dass dort die Belastung steigen würde. Wenn die Kinder gefährdet seien, dann müsste man das Parken in der Dianastraße verbieten, denn dann könnten keine Kinder plötzlich hinter Autos hervorkommen. Des weiteren sehe er die Gefahr, dass dies Anwohner anderer Straßen zum Vorbild werden könnten, was schließlich die Gemeinde finanziell überfordern würde.

Stephan Ebner/CSU: Er habe sich die Straße angesehen und ist der Meinung, dass die Kindern in den Gärten spielen können, so dass die Gemeinde nicht so viel Geld auszugeben habe.

Eberhard Brucker/SPD verwies auf die Beschlussvorlage. Dort stehe in der juristischen Bewertung des Ordnungsamtes, dass die Straße "niveaugleich" ausgebaut und die Parkplätze "durch Markierungen oder Pflastersteinwechsel angezeigt werden" müssten. Die Dianastraße sei aber heute schon niveaugleich, denn es gebe weder rechts noch links einen Gehweg. Und was die Markierungen der Parkplätze angehe, so könnten die Linien sehr kostengünstig mit Farbe auf dem Asphalt aufgebracht werden. Was halte uns nun davon ab, aus der Dianastraße eine Spielstraße zu machen?

Die Mitarbeiterin vom Bauamt meinte, dass die ganze Straße neu zu machen wäre und auch die Parkplätze mit Pflastersteinen kenntlich zu machen seien.

Dr. Kössinger entgegnete, dass die aufgemalten Parklinien bei Schnee nicht mehr zu sehen seien. --- Schnee fällt auch auf gepflasterte Straßenbereiche. Die allermeisten Parkflächen auf öffentlichem Grund sind nur durch Linien markiert und nicht durch Pflasterung, so z.B. auf dem S-Bahnfahrer-Parkplatz am Bahnhof.

Brucker stellte fest, dass die Aussagen der Verwaltung widersprüchlich seien. Es werde in der Beschlussvorlage ein niveaugleicher Ausbau der Straße in ganzer Breite gefordert, der aber schon gegeben sei. Der Jurist spreche von "Markierungen oder Pflasterung" und die Mitarbeiterin vom Bauamt nur von "Pflasterung".

Dr. Kössinger fuhr Brucker an, er solle in einem anderen Ton mit der Verwaltung sprechen.

Brucker: Er verstehe nicht, was sie wolle. Er habe eine präzise Frage gestellt, auf die widersprüchlich geantwortet worden sei. Er wolle keine Antwort aus Sicht des Bauingenieurs, sondern die juristischen Voraussetzungen klären. Was werde also rechtlich verlangt, um die Umwandlung vornehmen zu dürfen?

Kössinger rief ihren Juristen vom Ordnungsamt auf. Der verwies zu dieser juristischen Frage auf seine Kollegin vom Bauamt.

Dr. Matthias Ilg/Grüne wollte wissen, wo man das nachlesen könne und wurde von ihm auf die Verwaltungsvorschriften der Straßenverkehrsordnung verwiesen. Die einschlägigen Paragraphen nannte der Jurist nicht.

Stephanie Pahl/MiFü war gegen die Umwandlung in eine Spielstraße, da in Jäger- und Wolfgang-Krämer-Straße auch Kindern wohnen würden. Dafür wolle sie nicht so viel Geld ausgeben.

Brucker machte darauf aufmerksam, dass die 3 Straßen nicht vergleichbar seien. Die Jägerstraße haben auf beiden Seiten Gehwege, die Wolfgang-Krämer-Straße auf der einen Seite einen Gehweg, die enge Dianastraße habe aber gar keinen Gehweg.

Die Verwaltung beantwortete nicht die Frage, was bautechnisch an der Dianastraße zu ändern sei. Sie sagte nicht, wie denn die Straße nach dem Umbau aussehen solle. Es war damit nicht nachvollziehbar, was die hohen Baukosten verursachen würde.

Abstimmung:

dafür:
GRÜNE: Dr. Ilg
SPD: Brucker

dagegen:
CSU: Ebner, Egginger, Jaquet, Köhler, Dr. Kössinger
FDP: Wechtl
GRÜNE: Knape, Nothaft
MfG-Piraten: Höpner
MiFü: Pahl
UBG: Eck

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Römerstraße zur Tempo-30-Zone machen - 1.10.2021

Vor 2 Jahren wurde das Gesamtverkehrskonzept beschlossen und damit auch die Einführung von Tempo-30-Zonen, so auch an der Römerstraße. Gestern wurde nun eine Ausplanung hierzu dem Verkehrsausschuss vorgelegt.

Die Planung sieht vor, die Römerstraße an ihrem Anfang aus Richtung Gilching und an den Einmündungen von Lärchenstraße, Max-Klinger-Straße und Tassilostraße sowie an der Kreuzung mit der Unterbrunner Straße zu verengen.

Stephan Ebner/CSU verwies auf die finanzielle Lage der Gemeinde und fragte, ob wirklich an allen angesprochenen Einmündungen die Baumaßnahmen notwendig seien oder ob nicht die Verengungen am Anfang der Römerstraße und an der Unterbrunner Straße ausreichen würden.

Herr Ostermann/Planungsbüro meinte, dass es aus verkehrstechnischer Sicht selbstverständlich möglich sei, ob auch aus verkehrsrechtlicher Sicht könne er nicht beurteilen.

Dr. Matthias Ilg/Grüne sah es genauso. Man könne sicher mit etwas Improvisationsgeschick nicht nur zu einer schnelleren Lösung kommen, sondern auch an den Kosten sparen.

CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger wollte daraufhin von Ostermann wissen, welche Möglichkeiten es hierzu gebe.

Ostermann verwies auf gelbe, niedrige Abgrenzungen, die auf die Straße geschraubt werden. Diese Lösung wäre schnell umsetzbar, aber nicht sehr stabil. Wenn Autos dagegen fahren würden, dann könnten sie sich verschieben, so dass nachgebessert werden müsse. --- An der Abbiegung von der Starnberger Straße in Richtung Hausen sind solche angebracht. Die Lösung gibt es dort schon seit Jahren. --- Man könne Pflanztröge aufstellen, an denen ein reflektierendes Schild anzubringen sei, damit nachts niemand dagegen fahre.

Auf Nachfragen der Gemeinderäte stellte sich heraus, dass die Kosten zu den einzelnen Umbauten nicht vorliegen.

Die Anwohner warten schon seit Jahren auf die Einführung von Tempo-30 in ihrer Straße. Aber gestern lagen die Kostenangaben nicht vor. Es war auch nicht geklärt, ob es verkehrsrechtlich zulässig ist, sich auf 2 Verengungen zu beschränken. Deshalb konnte in der Ausschusssitzung auch keine endgültige Entscheidung für eine rasche Umsetzung getroffen werden. Die Anwohner müssen weiter warten.

Wie wird geplant?

  • Es wurde eine Planzeichnung vorgelegt, auf der bis auf den Zentimeter genau die Verengungen eingezeichnet waren und dies für alle 5 Stellen. Man hat die Ausplanung gemacht, bevor endgültig entschieden worden war, welche Straßenverengungen gemacht werden sollen. Kostenschätzungen als Entscheidungshilfe konnten nicht vorgelegt werden.

  • Anstatt zunächst mit Skizzen und Kostenabschätzungen rasch eine endgültige Entscheidung herbeizuführen, hat man sofort die zeitraubende Ausplanung im Detail durchgeführt. Wenn der Verkehrsausschuss nun aber nur einen Teil dieser Verengungen ausführen lassen will, was sich abzeichnet, dann landet ein Teil dieser Feinplanung im Papierkorb. Die Arbeit war umsonst.

  • Man verschaffte sich nicht erst den Überblick, um dann zielgerichtet im Detail zu planen, sondern plante sofort alles im Detail, um erst dann zu entscheiden, was man eigentlich will. Ein solches Vorgehen verursacht erhebliche Verluste an Zeit und Geld. Jahre sind inzwischen ins Land gegangen und die Anwohner warten immer noch auf eine Erleichterung.

Ein solches Vorgehen bei einer Projektplanung konnte schon öfters beobachtet werden - ein Planen ohne Überblick und sofort im Detail, hier. Deshalb wäre es an der Zeit, weil zweckmäßig und sinnvoll, Zeit und Kosten sparend, wenn sich die Verwaltung von einem Industrieunternehmen einmal vorstellen lassen würde, wie dort Bauprojekte angegangen werden.

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Verkehrsausschuss beschließt Antrag auf 30-km-Zone beim Landratsamt - 16.6.2021

Der Verkehrsausschuss tagte am 15. Juni im Rathaus. Hier wurde der SPD-Antrag auf erneute Lärmbelastungsanalyse an der Gautinger, Planegger, Münchner und Starnberger Straße beraten. Aufgrund der zahlreichen Zuschriften betroffener Anwohner wurde die Ausweitung der Maßnahme auf den gesamten Verlauf der Staatsstraße 2063 im Gautinger Gemeindegebiet beschlossen.

In der auf die Antragsbegründung folgenden Diskussion wurde eine erneute Lärmuntersuchung aus Kostengründen in Hinblick auf die angespannte Finanzlage der Gemeinde zunächst mehrheitlich abgelehnt. Jedoch wurde allgemein befürwortet, dass auf der Basis des vorliegenden Lärmaktionsplans von 2016 ein Antrag auf Einführung einer Tempo-30-Zone an das Landratsamt gestellt werden soll. Dabei kann man sich sogar auf die Aussage des Landratsamtssprechers Stefan Diebl berufen, dass Lärm durchaus ein Grund für die Einführung von Tempo 30 sein könne, wie am 14. Juni in der SZ zu lesen war.

  • Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen.

dafür:
CSU: Ebner, Egginger, Dr. Kössinger
FDP: Beyzer
Grüne: Derksen, Dr. Ilg, Knape
MfG-Piraten: McFadden
MiFü: Pahl
SPD: Dr. Wenzel

dagegen:
CSU: Körner (Stockdorf), Platzer
UBG: Eck

Die erste Hürde auf dem Weg zu Tempo 30 auf der Staatsstraße durch das Würmtal, von Stockdorf über den Hauptplatz bis zum Ortsausgang nach Starnberg ist genommen.

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Hohe Lärmbelastung auch an der Münchner und Starnberger Straße - SPD-Anträge im Gemeinderat - 15.6.2021

Die Lärmbelastung durch den Verkehr hat über die Jahre stark zugenommen. Anwohner der Gautinger Straße in Stockdorf haben sich massiv beklagt.

  • Die Gautinger SPD hat einen Antrag im Verkehrsausschuss eingebracht, damit zunächst die Lärmbelastung gemessen wird. Das Ziel ist, eine 30-km-Zone zu schaffen, wie es in Planegg an der gleichen Straße schon gelungen ist.

Der Starnberger Merkur (Anwohner gehen auf die Barrikaden) und die Süddeutsche Zeitung (Tempo 30 für mehr Lebensqualität) haben darüber berichtet. Jetzt haben sich Anwohner der Münchner und der Starnberger Straße dem Protest angeschlossen. Kein Wunder, denn der Verkehr rollt auf diesen Straßen durch Gauting, so dass alle Anwohner betroffen sind.

  • Die SPD hat deswegen ihren Antrag ergänzt. Sie beantragt nun die Messung der Lärmbelastung auf der Gautinger Straße in Stockdorf, der Münchner Straße vom August-Hörmann-Platz bis zum Friedhof an der Pasinger Straße und auch auf der Starnberger Straße vom Hauptplatz bis zum Ortsausgang. Auch an diesen Staßenabschnitten sollte Tempo 30 gelten, denn nach aller Erfahrung verringert allein das schon die Lärmbelastung ganz erheblich.

Der Umwelt, Energie- und Verkehrsausschuss tagt heute im Rathaus um 19.15 Uhr. - Maskenpflicht.

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Messung der hohen Lärmbelastung an der Gautinger Straße in Stockdorf - 10.6.2021

Der starke Fahrzeuglärm an der Gautinger Straße in Stockdorf belastet die Anwohner außerordentlich. Dr. Carola Wenzel wird deswegen namens der SPD-Fraktion einen Antrag im Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss einbringen:

  • Durchführung einer Lärmbelastungsanalyse in der Gautinger Straße in Stockdorf

Der Ausschuss tagt öffentlich am 15. Juni im Rathaus/Sitzungssaal um 19.15 Uhr.

In Planegg wurde 2019 durch das Landratsamt München auf Grund der Lärmaktionsplanung eine Tempo-30-Regelung auf der St 2063 eingeführt, obwohl sich dort weder ein Kindergarten, noch ein Krankenhaus oder ein Altenheim befindet. Dieser Präzedenzfall sollte den Versuch rechtfertigen, auf derselben Staatsstraße in Stockdorf eine solche Temporeduzierung gegenüber dem Landratsamt Starnberg durchzusetzen.

  • In Planegg wurden die vom Bayerischen Staatsministerium für Verbraucherschutz und Umwelt festgesetzten Auslösewerte im gesamten Straßenverlauf überschritten, dies kann man für Stockdorf ebenfalls annehmen.

  • Im Lärmbelastungskataster Bayerns ist die Gautinger Straße eindeutig als hoch belastet gekennzeichnet.

  • Der 2016 veröffentlichte Lärmaktionsplan für Gauting stellte für die Gautinger Straße ebenfalls bereits eine hohe Lärmbelastung fest. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass in den letzten 5 Jahren das Verkehrsaufkommen noch weiter zugenommen hat.

Eine erneute Messung der Lärmbelastung in diesem Bereich wäre ein erster Schritt zur Verwirklichung von Tempo 30 und damit ein großer Schritt zu Lärmentlastung der Anwohnerinnen und Anwohner und zu mehr Sicherheit auf der Straße.

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Hohe Lärmbelastung an der Gautinger Straße in Stockdorf - 29.4.2021

Bewohner an der Gautinger Straße in der Höhe des EDEKA klagen über eine sehr hohe Lärmbelästigung. Es ist nicht nur der Durchgangsverkehr von über 10.000 Fahrzeugen am Tag, sondern auch das Abbremsen und wieder Anfahren an der Einfahrt zum EDEKA.

Es ist eine Staatsstraße, so dass die Gemeinde nicht selber eine 30-km-Zone auf diesem Straßenabschnitt einrichten kann. Zuständig ist das Landratsamt in Starnberg.

Dr. Carola Wenzel/SPD stellte im Gemeinderat die Frage, was Gauting tun könne, um zu helfen. Sie konnte auf Planegg verweisen. Dort war es gelungen, 30-km- Zonen auf der Staatsstraße durchzusetzen. Es kam zu einer längeren Verhandlungen mit dem Landratsamt des Landkreises München, aber es gelang zum Wohle der Anwohner. Der Lärmschutz für die Anwohner war die ausschlaggebende Begründung.

Die CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger verwies auf die Schwierigkeiten, denn vor 10 Jahren hätte es schon einmal den Versuch gegeben, aber erfolglos. Das Landratsamt hätte abgelehnt.

  • Inzwischen sind 10 Jahre vergangen und der Verkehr hat weiter zugenommen. Planegg hat es inzwischen geschafft. Und es gilt der Grundsatz: gleiches Recht für alle. Es wäre zu klären, wie Planegg vorgegangen ist und wie die Stellungsnahme des Münchner Landratsamtes abgefasst ist.

Jens Rindermann/GRÜNE schloss sich dem an, so dass das Problem im nächsten Verkehrsausschuss behandelt wird.

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Parkprobleme in Stockdorf - 27.1.2021

Der Tarifänderung bei der S-Bahn hat in Stockdorf die Parksituation deutlich verändert. Vielfach wird nun das Auto in Stockdorf abgestellt, um dann mit der S-Bahn weiterzufahren. Im Bereich der Zugspitz-, Wald-, Benno- und Alpspitzstraße wird es deswegen eng und für die Anwohner belastend, auch wenn die Corona-Krise vorübergehend eine Entlastung zur Folge hat.

Ordnungsamt und Polizei werden eine Ortsbesichtigung durchführen, um zu prüfen, was getan werden kann.

Gautings Verkehrskonzept - eine unendliche Geschichte? - 19.8.2020

Die GRÜNEN stellten im Gemeinderat den Antrag, das im Dezember beschlossene Verkehrskonzept jetzt rasch umzusetzen und vor allem mit dem Ausweis von Tempo-30-Zonen zu beginnen. Gauting GRÜNE 2020-08-18 Dringlichkeitsantrag_UmsetzungVerkehrskonzept

Die CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger lehnte dies kategorisch ab. Begründung: Das Landratsamt verlange zuerst einen Maßnahmenplan zusammen mit ihren Umsetzungsterminen. Sie lasse sich von der Fraktion der GRÜNEN nicht in eine Situation hineindrängen, die wieder zu rechtswidrigen Zuständen führe, die dann wieder rückgängig zu machen wären. Die Verwaltung lehne das ab und werde das nicht tun.

Zur Erinnerung:

2014 brach Dr. Kössinger das mit großer Bürgerbeteiligung erarbeitete Konzept für die Bebauung des ehemaligen Schulareals an der Bahnhofstraße ab. Begründung: Das Verkehrskonzept fehle.

2016 verkaufte sie das Gelände an die Firma Sontowski, die das Grundstück maximal (vergleichbar 5 Stockwerke hoch) bebauen wollte. Sie verkaufte ihr den gesamten Grund. Damit ist kein Platz mehr, um auf zwei Meter entlang der Bahnhofstraße den sicheren Radweg vom Pippinplatz am Bahnhof vorbei bis zum Kriegerdenkmal zu verlängern. Sontowskis Pläne wurden genehmigt, aber das Verkehrskonzept für Gauting gab es immer noch nicht.

Im Dezember 2019 wurde im Gemeinderat ein Verkehrskonzept verabschiedet, das sich im Wesentlichen in Tempo-30-Zonen erschöpft.

2020 wartete die Verwaltung monatelang auf das vom Verkehrsplaner fertigzustellende Konzept. Ende Juli lag die Unterlage endlich vor und wurde beim Landratsamt zur Prüfung eingereicht.

Das Landratsamt verlangt nun vor Abgabe ihrer Stellungsnahme einen Maßnahmenkatalog mit Terminen, wann was umgesetzt werden solle.

Die Forderung ist zwar verständlich, hat aber mit dem Konzept als solchem erst einmal nichts zu tun.

  • Warum wurde nicht im Laufe dieser 6 Jahre von der Rathausverwaltung geklärt, was die Erwartungen des Landratsamtes sind?

Mit dem Grund für den Radweg hat man eine historische Chance für die Stärkung des alternativen Verkehrs billig verkauft. Und jetzt hat man auch noch versäumt, im Vorfeld zu klären, was erwartet wird.

Anstatt nun die ersten Schritte in Richtung der Umsetzung des Verkehrskonzeptes zu machen, passiert jetzt wieder nichts, obwohl Konzept und Umsetzung zwei Paar Stiefel sind und die Haltung des Landratsamtes reichlich merkwürdig ist. Die GRÜNEN sprachen eine Dienstaufsichtsbeschwerde an, die aber von Dr. Kössinger sofort abgelehnt wurde. Die würde lange dauern und nichts bewirken. Amtsmässig wird hier gearbeitet, der eine wartet auf die anderen. - Man könnte auch mit dem Vorgesetzten, dem Parteifreund und CSU-Landrat Frey das Gespräch suchen. Häufig hilft so etwas.

  • In 6 Jahren ist es nicht gelungen, ein umsetzbares Verkehrskonzept zustandezubringen. Wir gehen jetzt ins 7. Jahr ...

Wegen Handwerkerhof 30 % mehr Verkehr auf der Ammerseestraße - Verkehrskonzept fehlt - 17.1.2020

In der Bauausschusssitzung wurde der Handwerkerhof am Penny-Kreisel beraten. Dieser wird den Verkehr auf der Ammerseestraße um fast 30 Prozent ansteigen lassen, so Gemeinderat Moser / GRÜNE.

  • Aber das ist nur der Anfang. Der Supermarkt und die Ansiedlung von bis zu 800 Neubürgern als Zuzüge von außerhalb Gautings auf dem AOA-Gelände werden die Situation noch einmal ganz erheblich verschärfen. Das betrifft nicht nur die Ammerseestraße, sondern auch die Kreuzung am Kriegerdenkmal mit dem neuen Supermarkt im Sontowski-Bau, die Bahnhofstraße und unten den Hauptplatz. Die geplanten Gewerbegebiete im Gautinger Feld bei Asklepios und im Unterbrunner Holz werden die hohe Belastung weiter steigern.

  • Ein Gesamtverkehrskonzept für Gauting liegt nicht vor. CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger arbeitet daran - seit bald 6 Jahren.

CSU- und UBG-Gemeinderäte nicht konsequent für Tempo-30. Ausbau der Gautinger Landstraße? - 7.12.2019

Verkehrsausschusssitzung am 5. Dezember: Es wurde über das Verkehrskonzept für Gauting beraten und es ging um Tempo-30-Zonen. Bei Buchendorfer und Römerstraße stimmten die CSU-Gemeinderäte Ebner, Hofstätter und Platzer sowie Eck / UBG-Gemeinderat jedes Mal wortreich gegen Tempo-30, wurden aber überstimmt. Bei der Unterbrunner Straße konnten sich CSU/UBG mit Tempo-50 durchsetzen. Der Antrag der Anwohner wurde damit verworfen.

Sehr aufschlußreich war die Diskussion über die Gautinger Landstraße im Eingang nach Unterbrunn. Auf diesem Teilstück der Straße gibt es rechts und links hohe Böschungen, keinen Gehweg und zwei Lkws kommen auch nur mit Mühe aneinander vorbei. Tempo-30 drängt sich hier auf. Nachdem es eine Staatsstraße ist, war für die Bügermeisterin der Fall aber auch schon erledigt, also weiter Tempo-50. CSU-Gemeinderat Dr. Rüchardt und FDP-Gemeinderat Deschler setzten aber durch, dass die Bürgermeisterin mit dem Straßenbauamt erst einmal über Tempo-30 verhandeln solle.

Auch das geplante Gewerbegebiet bei Asklepios wurde angesprochen, das den Verkehr auf dieser engen Straße ganz erheblich ansteigen lassen wird. Unterbrunn liegt genau zwischen den drei geplanten Gewerbegebieten "Unterbrunner Holz" im Bannwald und "Gautinger Feld" bei Asklepios in Sichtweite von Unterbrunn bzw. "Handwerkerhof" am Penny-Kreisel. Unterbrunn würde massiv unter dem Berufs- und Geschäftsverkehr leiden, sollten diese Planungen verwirklicht werden.

Auf der Bürgerversammlung am 19.1.2015 hatte Frau Dr. Kössinger den Abbruch des Projektes "Gauting entfalten" ihrer Vorgängerin Frau Servatius verkündet. Bei dem Projekt ging es um die künftige Nutzung des ehemaligen Schulgeländes. Begründung: Es gebe kein Gesamtverkehrskonzept.

  • Nach 5 Jahren liegt dieses Gesamtverkehrskonzept für Gauting immer noch nicht vor.

Das hat die CSU-Bürgermeisterin aber nicht davon abgehalten, um mit Hilfe von CSU/UBG mit dem Sontowski-Bau und den drei neuen Gewerbegebieten Gauting eine völlig andere Ortsentwicklung zu verordnen. Plötzlich ging alles auch ohne Gesamtverkehrskonzept. Und an diesem Abend diskutierte man ein Verkehrskonzept, ausgearbeitet von Dr. Kaulen, in dem diese Planungen gar nicht berücksichtigt werden. Sehr erstaunlich.

Deswegen, nicht zufällig schweigt man sich jetzt über die massiven Auswirkungen der Supermärkte an der Bahnhofstraße (Sontowski) und der drei geplanten Gewerbegebiete auf Verkehr und Anwohner beharrlich aus. Schließlich will man am 15. März 2020 bei den Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen wieder gewählt werden. Nur an diesem Abend ließ sich das nicht ganz vermeiden:

  • Die Anwohner der Gautinger Landstraße sollen Straßenausbaubeiträge bezahlen - viele Tausend Euro für jeden. Jetzt will man doch erst noch einmal mit ihnen reden.

Bei AOA an der Ammerseestraße will die CSU ein neues Wohnviertel mit etwa 800 zusätzlichen Bewohnern hochziehen, in Höhe und Dichte wie wir es in Gauting nicht kennen, dafür aber aus München. Zu den heutigen Anwohnern, die vor dem zusätzlichen Verkehr warnen, sagte Frau Klinger, CSU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, ungerührt: "Auch wenn es für die Anwohner hart ist, wir brauchen ..." Sollten CSU/UBG die Wahl gewinnen, dann werden sich die Unterbrunner nach der Wahl bestimmt Ähnliches anhören müssen.

Die GRÜNEN beantragen Verkehrsuntersuchung am Hauptplatz. Bürgermeisterin bremst - 5.10.2019

Die GRÜNEN beantragten eine Verkehrsuntersuchung am Hauptplatz, um die Auswirkungen der vielen Großprojekte untersuchen zu lassen. Die Bürgermeisterin verlangte von den GRÜNEN Vorschläge, wo sie 30.000 EURO kürzen solle, um die Kosten bezahlen zu können. Den GRÜNEN gelingt es im Verkehrsausschuss des Gemeinderates nur, dass ihr Antrag von der Verwaltung zu prüfen ist. Die Mehrheit um die CSU lehnt es ab, ihr einen klaren Auftrag zur Durchführung zu erteilen.

Seit 5 Jahren arbeitet die Bürgermeisterin an einem Gesamtverkehrskonzept für Gauting. Ungeklärt sind immer noch die Auswirkungen der vielen Großprojekte auf den Verkehr und vor allem auf den Hauptplatz:

  • Neues Viertel am AOA-Gelände mit bis zu 900 zusätzlichen Bewohnern (Markus Deschler / FDP-Gemeinderat)
  • 3 neue Gewerbegebiete am Penny-Kreisel, hinter Asklepios und im Unterbrunner Holz mitten in der Landschaft mit bis zu 7.000 zusätzlichen Beschäftigten, die als Pendler kommen werden.
  • Die Verbreiterung der Bahnunterführungen an der Ammerseestraße und in Königswiesen, die Gauting vor allem dem Lkw-Verkehr von Westen her öffnen wird.

Die Verwaltung unter Frau Dr. Kössinger hat bislang die Auswirkungen auf den Verkehr nicht offengelegt. Der Antrag der GRÜNEN war deswegen wohl begründet, denn der Hauptplatz ist heute schon die kritische Kreuzung schlechthin. Die Bürgermeisterin verlangte von ihnen Vorschläge, wo sie im Haushalt kürzen solle, um die 30.000 Euro für die Kosten zusammenzubringen.

Man erinnere sich nur daran, wie im letzten Jahr die Umbaukosten im Stockdorfer Begegnungszentrum von 720.000 auf 1,2 Millionen Euro explodiert sind und die Bürgermeisterin ohne Schwierigkeiten die Finanzierung sicherstellte. Jetzt sollen 30.000 Euro ein Problem sein!? Völlig ablehnen konnte die Rathausmehrheit um die CSU den Antrag nicht. Dafür wurde er der Verwaltung zur "Prüfung" übergeben. - Eine Beerdigung zweiter Klasse ist zu befürchten.

Presse: Cless-Wesle, Christine: Auf der Suche nach Geld für Verkehrsprognose. GRÜNE wollen Hauptplatz untersuchen lassen und erreichen zunächst, dass die Idee geprüft wird, Starnberger Merkur v. 5.10.2019

Bahnunterführung Königswiesen. Sanierung ist möglich und ausreichend! - 23.8.2019

Dieter Appel von der Bürgerinitiative "Gegenverkehr": Eine Verbreiterung auf 9 Meter und eine Höhe von 4,5 Meter ist für den heutigen Verkehr nicht notwendig. Der Rechtsanwalt der Bürgerinitiative hat auf zehn Seiten Einwände gegen den unverhältnismäßigen Ausbau bei der Regierung von Oberbayern eingereicht. Abgesehen davon, die Königswiesener müssten auch noch zwei Jahre lang große Umwege fahren, um nach Gauting zum Einkaufen kommen zu können.

Vollständiger Artikel: Berzl, Michael: Ringen um Bahnunterführung. Bürgerinitiative will Neubau in Königswiesen mir juristischen Mitteln verhindern, SZ v. 23.8.2019

Einspruch gegen die Vergößerung der Bahnunterführung Königswiesen - 6.8.2019

Planfeststellungsverfahren zur Erneuerung der Bahnunterführung in Gauting-Königswiesen. Hiermit legen wir Einspruch ein gegen die geplante Bahnunterführung in Gauting-Königswiesen.

Gauting Königswiesen Bahnunterführung
© Ingo Hugger

Begründung: Die geplante Vergrößerung der Unterführung privilegiert den Schwerlastverkehr in unverhältnismäßiger Weise. Sie bedroht die Funktionsfähigkeit des Gautinger Straßennetzes und die Lebensqualität der Königswieser und der Gautinger Bevölkerung. Städte und Gemeinden ringen seit Jahrzehnten darum, den Schwerlastverkehr aus ihren Kommunen zu verbannen. Ein "natürliches" Hindernis soll hier mit dieser geplanten Maßnahme beseitigt werden. Dem Schwerlastverkehr wird damit Tür und Tor geöffnet. Das ist eine unangemessene Maßnahme und eine völlig rückwärtsgewandte Verkehrspolitik. Sie ist durch nichts gerechtfertigt.

Wir fordern von dieser Maßnahme in dieser geplanten Form Abstand zu nehmen und eine für Königswiesen und für Gauting angemessene Lösung zu finden.

Dr. Andreas Romero, Architekt und Stadtplaner, ehemaliger Gemeinderat
Christel Romero-Stempel
Parkstr. 1
82131 Gauting

Kein sicherer Radweg an der Gautinger Bahnhofstraße! - 19.7.2018

Der Verkehrsausschuss sprach sich gegen einen Radweg vom Bahnhof bis zum Kriegerdenkmal als Fortsetzung des Radweges, der vom Pippinplatz kommt, aus. Richard Eck, der Verkehrsexperte im Gemeinderat, hatte sich zwar ausführlich und wohlbegründet für einen solchen Radweg ausgesprochen, aber die Mehrheit war trotzdem dagegen.

Die Begründungen waren mehr als zweifelhaft. Frau Kössinger verwies darauf, dass die Bahnhofstraße zu eng sei, dabei hätten sie und ihre CSU-Fraktion es in der Hand gehabt. Hätten sie den geplanten Sontowski-Bau auf dem ehemaligen Schulgelände nur 2 Meter weiter von der Straße zurückgesetzt, dann wäre Platz genug. Soll es an einem maximalen Verkaufspreis für dieses Grundstück scheitern? Man kann es immer noch aushandeln.

Frau Kössinger verwies auch auf den Radweg am Pippinplatz. Dort würden Fußgänger immer wieder auf den Radweg treten, so dass es zu gefährlichen Situationen käme. Richtig, wenn ein Radweg baulich nicht deutlich vom Gehweg abgesetzt ist, dann merkt der Fußgänger kaum, wenn er auf den Radweg tritt. Das kann man anders gestalten. Herr Jaquet CSU meinte, es sei doch unlogisch, hier einen Schutzstreifen zu wollen, während auf der anderen Seite von der Hypobank bis zum Pippinplatz ein Radweg sei.

Aber es half nichts, der Verkehrsausschuss zwingt damit schon zehnjährige Kinder und auch ältere Menschen, künftig auf einem „Radschutzstreifen“ zu fahren. Das ist ein Streifen auf der Straße, abgegrenzt vom Autoverkehr durch eine gestrichelte Linie. Auf der Germeringer Straße klappe das gut, meinte man. Nur, auf der Bahnhofstraße fahren doppelt so viele Autos, darunter zahlreiche Busse und Lkw, über 11.000 am Tag und künftig noch mehr. Wer möchte schon sein Kind da entlang radeln lassen? Schon eine unaufmerksam geöffnete Autotür kann da zur Katastrophe führen.

Wie ist dieses Risiko im Vergleich zu dem am Pippinplatz? An der Straße von Krailling nach Planegg kann man das mahnende Kreuz an der Schlossparkmauer sehen, in Erinnerung an einen Jugendlichen, der unter die Räder eines Lkw und dabei zu Tode kam. Aus Erfahrung wird man klug, heißt es. Verkehrsexperte Eck meinte: „An dieser Lösung wird man wenig Freude haben.“

Eberhard Brucker

Verkehrsinfarkt an der Bahnhofstraße verhindern! - 22.3.2018

So langsam kommen die Tatsachen ans Tageslicht! Frau Dr. Kössinger räumt ein, dass sie ihr Verkehrskonzept am Neubau an der Bahnhofstraße „nicht mit zukünftigen Varianten“ verknüpft habe. Der Verkehrsexperte Eck erläutert, dass die Planung auf dem heutigen Verkehr beruhe, mit Aufschläge von jeweils 10% für allgemeine Verkehrszunahme bzw. den geplanten Neubau. Beide bestätigen, was GautingAktiv schon lange sagt, dass der Bau eines großen Supermarktes an der Ammerseestraße und der beiden Gewerbegebiete an ihrem Ende im Verkehrsgutachten Obermayer nicht berücksichtigt worden sind!

Dieser Supermarkt wird ähnlich viel Verkehr wie der EDEKA im Neubau an der Bahnhofstraße verursachen (1.200 Fahrten/Tag). Auf den 12 Hektar großen Gewerbegebieten bei Asklepius und Penny-Markt werden einmal mindestens 1.500 Beschäftigte arbeiten. (Vergleich: In der Kraillinger KIM arbeiten 2.100 auf 13 Hektar.) Der von ihnen ausgelöste Berufs-, Geschäfts- und Kundenverkehr wird zu einem großen Teil über die Ammerseestraße gehen und damit die vorgesehene Doppel-kreuzung am Kriegerdenkmal samt Bahnhofstraße zusätzlich belasten.

Vom Kreisbauamt in Starnberg und dem staatlichen Bauamt in Weilheim wird die geplante Doppelkreuzung mit der neuen Zufahrtstraße direkt neben der Schule zum geplanten Neubau sehr kritisch gesehen. Sie geben dieser Lösung die Stufe D, also die Note 4. Sie ist damit gerade noch genehmigungsfähig. Der Gutachter Obermayer geht davon aus, dass sich die Situation am Hauptplatz verschlechtern wird (Gutachten, S. 27). Wenn nun der zusätzliche Verkehr von und zur Ammerseestraße noch hinzukommt, dann hat diese Lösung endgültig die Note 5, d.h. wir kommen aus dem Dauerstau nicht mehr heraus.

Beide Ämter gaben ihre Stellungnahme am 6.12.2017 an die Gemeinde ab. Alle Unterlagen und Stellungnahmen verschiedener Behörden waren auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht. Die Stellungnahmen dieser Bauämter werden aber bis heute von Frau Dr. Kössinger unter Verschluss gehalten, genauso wie die städtebaulichen Vorgaben für das Bieterverfahren, das Sontowski gewann. Warum wohl?

Die geplante Lösung mit einer Doppelkreuzung ist keine nachhaltige Lösung. Sie würde heute gerade noch funktionieren, morgen aber schon nicht mehr. Wer den Verkehrsinfarkt auf der Bahnhofstraße nicht will, der muss gegen diese Planung und damit für das Bürgerbegehren von GautingAktiv stimmen.

Eberhard Brucker

Verkehrskonzept zum geplanten Neubau an der Bahnhofstraße - 21.2.2018

Zur Gestaltung des Verkehrs um den geplanten Neubau an der Bahnhofstraße herum:

  • Der sichere Radweg vom Pippin-Platz bis zum Bahnhof sollte bis zum Kriegerdenkmal fortgeführt werden. Angesichts der rund 13.000 Fahrzeugbewegungen auf der relativ engen Bahnhofstraße ist ein Schutzstreifen wie an der Gemeringer Straße, die nur einen Bruchteil dieses Verkehrsaufkommens aufweist, nicht ausreichend. Dies gilt insbesondere, wenn in Zukunft der Verkehr mit dem Fahrrad stark gefördert werden soll.

  • Die Zufahrt auf das Gelände des Neubaues an der Bahnhofstraße sollte über den P&R-Parkplatz erfolgen. Es erspart der Gemeinde den kostspieligen Umbau- und Ausbau der Kreuzung am Kriegerdenkmal zu einer Doppelkreuzung. Damit könnte am Kriegerdenkmal auch auf die Zufahrtstraße samt Tunnel zum P&R-Parkplatz verzichtet werden, was die Gemeinde noch einmal kostenmäßig erheblich entlasten würde. Eine Doppelkreuzung am Kriegerdenkmal wird von der baulichen Aufsichtsbehörde nur in die allerletzte Kategorie „d“ und damit als eine rechtlich gerade noch genehmigungsfähige Lösung eingestuft. D.h. das wäre bei einem steigenden Verkehrsaufkommen keine zukunftsträchtige Lösung.

Der Verkehr auf der Ammerseestraße wird durch den Supermarkt auf dem AOA-Gelände und die zwei Gewerbegebiete bei Asklepius und Penny-Markt deutlich ansteigen, so daß jetzt schon absehbare Dauerstaus an einer Doppelkreuzung am Kriegerdenkmal planerisch unbedingt vermieden werden sollten.

Eberhard Brucker

Stellungnahme der Gautinger SPD zur Bahnunterführung Königswiesen - 18.2.2015

Die SPD Gauting ist gegen eine Erhöhung und Verbreiterung der Bahnunterführung Königswiesen.

Die dann höchste Bahnunterführung zwischen Starnberg und Planegg würde vermehrt LKW-Schwerlastverkehr durch Königswiesen nach Gauting ziehen. Für die notwendige Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer sollte ein zweiter Durchstich unter der Bahn hindurch genügen.