Neue Gewerbegebiete - Wo führt die Jagd nach Gewerbesteuer Gauting hin?

Handwerkerhof beim Penny-Kreisel - Interessierte Firmen wollen Belegschaft um 40 % aufstocken - 18.1.2020

Die Ausschreibung der Flächen im Handwerkerhof am Penny-Kreisel geht in seine Endphase. Im März soll die Vergabe abgeschlossen sein. Angeboten werden 9.400 m2. Die 15 Bewerberfirmen wollen insgesamt 14.200 m2 und im Falle ihrer Ansiedlung ihre Belegschaft um bis zu 40 % aufstocken.

  • Die Bürgermeiterkandidaten Dr. Kössinger und Dr. Sklarek behaupten immer, die Firmen ziehen nur um. Aber sie wachsen. Und mit ihnen die Probleme bei Verkehr und Umwelt. Sie ziehen also nicht nur von Planegg nach Gauting, denn anderen Kommunen will man die Betriebe für die neuen Gautinger Gewerbegebiete abwerben, sondern sie werden dabei sogar noch größer.
Gauting Handwerkerhof 2019-07 - 2

© Gemeinde Gauting

Wegen Handwerkerhof 30 % mehr Verkehr auf der Ammerseestraße - Verkehrskonzept fehlt - 17.1.2020

In der Bauausschusssitzung wurde der Handwerkerhof am Penny-Kreisel beraten. Dieser wird den Verkehr auf der Ammerseestraße um fast 30 Prozent ansteigen lassen, so Gemeinderat Moser / GRÜNE.

  • Aber das ist nur der Anfang. Der Supermarkt und die Ansiedlung von bis zu 800 Neubürgern als Zuzüge von außerhalb Gautings auf dem AOA-Gelände werden die Situation noch einmal ganz erheblich verschärfen. Das betrifft nicht nur die Ammerseestraße, sondern auch die Kreuzung am Kriegerdenkmal mit dem neuen Supermarkt im Sontowski-Bau, die Bahnhofstraße und unten den Hauptplatz. Die geplanten Gewerbegebiete im Gautinger Feld bei Asklepios und im Unterbrunner Holz werden die hohe Belastung weiter steigern.

  • Ein Gesamtverkehrskonzept für Gauting liegt nicht vor. CSU-Bürgermeisterin Dr. Kössinger arbeitet daran - seit bald 6 Jahren.

Handwerkerhof beim Penny-Kreisel ohne Lärmschutzmauer zu den Containern der Flüchtlinge? - 17.12.2019

Der Bauausschuss beriet die Verkehrsführung im Handwerkerhof. Er genehmigte gleichzeitig die Verlängerung der Standzeiten der Container, in denen Flüchtlinge untergebracht sind, bis 2027.

Die CSU behauptete zu AOA, man könne dort nur dann weiter Gewerbe ansiedeln, wenn eine 9 Meter hohe Lärmschutzwand errichtet werde. Das will sie aber nicht, sondern stattdessen neben dem Supermarkt an der Bahnhofstraße noch einen zweiten bei AOA. Dieser wird aber die Geschäfte am Pippinplatz gefährden.

  • Warum ist bei AOA eine Lärmschutzmauer zu den deutschen Bewohnern hin nötig, beim Handwerkerhof zu den Flüchtlingen aber nicht?

Neues Gewerbegebiet beim Penny-Markt - Regierung von Oberbayern hat Bedenken - 24.9.2019

Regierung von Oberbayern (Zusammenfassung der Rathausverwaltung):

"In der Stellungnahme vom 20.3.2019 wurden Bedenken aus siedlungsstruktureller Sicht geäußert, einerseits auf Grund der Betroffenheit des regionalen Grünzugs Nr. 05 Grüngürtel München-Südwest: Kreuzlinger Forst/Aubinger Lohe und bei Alling und Eichenau. Zudem wurde festgestellt, dass der überplante Bereich für eine Siedlungstätigkeit nur sehr eingeschränkt geeignet ist (Lage innerhalb LSG und WSG sowie außerhalb Hauptsiedlungsbereich gem. RP 14 B II G 2.1) und die Planung einem „Ausfransen“ des Ortrandes Vorschub leistet (vgl. LEP 3.3).

Gemäß den nun vorgelegten Entwürfen wird an der Planung unverändert festgehalten. In der gemeindlichen Abwägung wird dabei insbesondere auf die Stellungnahme des Regionalen Planungsverbandes München verwiesen. Da der Normgeber den regionalen Grünzug nicht berührt sieht, ist eine weitere fachliche Auseinandersetzung mit dessen Funktionen somit obsolet.

Die Abwägungsentscheidung der Gemeinde für den Standort, begründet mit der Vorprägung durch die Unterkunft für Asylsuchende sowie dem Fehlen von Alternativstandorten, wird zur Kenntnis genommen, wenngleich die Gefahr von negativen Auswirkungen auf die Siedlungsstruktur weiterhin gesehen werden."

Die Gemeinde nahm das lediglich zur Kenntnis.

Das ist ein Beispiel dafür, dass sich die CSU/FW-Landesregierung weitgehend aus der regionalen Landesentwicklungsplanung zurückgezogen hat. Die Bürgermeisterin sieht den "Regionalen Planungsverband München" als "Normgeber" an, obwohl er nur beratende Funktion hat. Er kann also Gauting nichts vorschreiben, sondern nur Empfehlungen aussprechen.

Die Folge der fehlenden regionalen Landesentwicklungsplanung: Arbeitsplätze entstehen weiterhin vorwiegend in den Ballungsgebieten, so dass die Massenwanderung in diese Gebiete immer noch in vollem Gange ist, immer der Arbeit hinterher. Die Ballungsgebiete kommen deswegen mit ihren Wohn-, Verkehrs- und Umweltproblemen nicht mehr klar - auch München nicht - und in ländlichen Regionen breiten sich Leerstand, Verödung und Verfall aus.

Ein Nährboden für die AfD, die in den Abwanderungsgebieten ihre grössten Erfolge feiert, was bei der Landstagswahl 2018 im Osten und Norden von Bayern zu sehen war und nun nach den letzten Wahlen auch noch im Osten von Brandenburg und Sachsen.

Neues Gewerbegebiet am Penny-Kreisel - 11.7.2019

Der Umweltausschuss des Kreistages stimmte der Herausnahme von 2 Hektar aus dem Landschaftsschutzgebiet am Penny-Kreisel zu. Betriebsstätten für Handwerker und auch ein neues Gebäude für die Polizei sollen hier errichtet werden.

Gauting Gewerbegebiet am Penny-Kreisel

Neues Gewerbegebiet am Penny-Kreisel - © Gemeinde Gauting

Vor 2 Jahren gab es eine kritische Debatte im Gemeinderat. Gemeinderätin Pahl war gegen dieses neue Gewerbegebiet und setzte sich für den Bau von Sozialwohnungen auf diesem Gelände ein. Sie war der Meinung, dass stattdessen das AOA-Gelände an der Ammerseestrasse weiterhin für Gewerbe genutzt werde sollte. Mit ihren beiden Forderungen scheiterte sie aber an der CSU-Mehrheit im Gemeinderat.

Gewerbe und Verkehr bewegen Unterbrunn - 11.5.2019

Auf der Bürgerversammlung wurden große Bedenken zu den geplanten Gewerbegebieten im Unterbrunner Holz, bei Asklepios und Penny-Kreisel laut. Die Bürgermeisterin habe versucht, den Unterbrunnern die Sorgen zu nehmen. „Das Verkehrsaufkommen werde sich nicht wesentlich verdichten, sagte sie.“ Das erstaunt nun wirklich, denn wie sollen die Tausenden von Mitarbeiter – allein 5.000 im Unterbrunner Holz – zur Arbeit und anschließend wieder nach Hause kommen, vom Geschäftsverkehr ganz zu schweigen?

Gauting Gewerbegebiet Asklepios

Geplantes Gewerbegebiet bei Asklepios - © Gemeinde Gauting

Sie werden mit dem Auto aus allen Richtungen kommen. Viele werden auf ihrem Weg ins Unterbrunner Holz oder zu den Gewerbegebieten bei Asklepios und Penny-Kreisel durch Unterbrunn fahren. Wie sonst? Es wird für viele gar keine andere Möglichkeit geben. D.h. die Kreuzung Hauptstraße / Gautinger Landstraße wird zusammen mit der schmalen Gautinger Landstraße, die deswegen teilweise schon keinen Gehweg hat, zum großen Engpass werden. Die Anwohner werden zusätzlich einem heftigen Verkehrslärm und einer starken Abgasbelastung ausgesetzt sein. Es wäre sehr wünschenswert, wenn man den Bürgerinnen und Bürgern in Unterbrunn reinen Wein einschenken würde!

Lore Krumbholz
ehemalige SPD-Gemeinderätin

5.000 Beschäftigte im Unterbrunner Holz - 21.9.2018

Die Pläne zu dem neuen Gewerbegebiet im Unterbrunner Holz wurden im Rathaus präsentiert. Es sollen einmal bis zu 5.000 Beschäftigte dort arbeiten, so der Projektentwickler und Geschäftsführer Dr. Bernd Schulte-Middelich von der Asto-Ecopark Gauting Entwicklungsgesellschaft bei seiner Präsentation im Rathaus am 19.9 2018. Was diese gigantischen Pläne für Gauting bedeuten liegt auf der Hand:

Nachdem wir keine 5.000 Arbeitslose bei uns haben, werden sie zunächst als Pendler kommen. Die Zunahme des Verkehrs bei uns wird massiv werden. Und sie werden dabei nicht alle über die Autobahn kommen, sondern auch aus allen anderen Richtungen. Unterbrunn wird stark belastet werden, aber auch die Ammerseestraße. Der Geschäftsverkehr der Betriebe kommt auch noch hinzu.

Um dem Verkehrskollaps auf Ammersee und Bahnhofstraße zu entgehen, wird man Umgehungsstraßen bauen - ebenfalls mitten durch die Landschaft. Wie man dem Dauerstau auf der Münchner und Starnberger Straße mit dem Hauptplatz entgehen will, bleibt ein Geheimnis der Befürworter dieser Pläne, wie sie sich überhaupt über diese Folgen beharrlich ausschweigen.

Aber dem nicht genug:

Viele Pendler werden mit der Zeit hier in der Nähe wohnen wollen. Die Mieten werden stark steigen. Viele, die nicht so viel verdienen, werden aus Gauting verdrängt. Der Druck auf die Mieten wird zum Ausweis neuer Wohngebiete mitten in der Natur führen. Die Gemeinde wird viele Millionen in Kinderbetreuung, Schulen und Straßen investieren müssen und die Bürgermeisterin weiterhin über zu wenig Geld im Haushalt klagen.

  • Am Schluss werden sich alle fragen: Was haben wir nun eigentlich davon, außer der zerstörten Landschaft, die heute Gauting umgibt und seinen Reiz ausmacht?

Die Berichterstattung der Zeitungen:

Cless-Wesle, Christiane: Wir werden mitbezahlen, Starnberger Merkur v. 21.9.2018

Fritscher, Otto: In der Defensive, Süddeutsche Zeitung v. 21.9.2019

Gemeinderat Eck weiß nicht, wo das ungenutzte Gewerbegebiet beim Flugplatz ist - 10.8.2018

Der Gautinger Gemeinderat Eck weiß nicht, wo das 5,5 Hektar große und ungenutzte Gewerbegebiet liegt (Leserbrief, Starnberger Merkur v. 4.8.18), das in den letzten vier Jahren nicht genutzt wurde, um Gewerbe anzusiedeln, obwohl die Einnahmen der Gemeinde als zu niedrig beklagt werden. Er weiß es nicht, obwohl in den Zeitungen seit Monaten immer wieder davon die Rede ist und auch Lagepläne zu dem Gewerbegebiet am Rande des Flugplatzes abgedruckt wurden.

Unterbrunner Holz Gewerbegebiet erschlossen ungenutzt

Im roten Kreis das erschlossene, aber seit Jahren ungenutze Gewerbegebiet. Herr Eck bevorzugt das daneben geplante neue Gewerbegebiet "Unterbrunner Holz". Auf seinen zwei Kreisen sollen, so die Befürworter, einmal bis zu 5.000 Beschäftigte arbeiten. © Gemeinde Gauting

Wenn die Zeitungen Herrn Eck nicht vertrauenswürdig genug sind, dann könnte Herr Eck einfach auch aufs Rathaus gehen und sich den zugehörigen Bebauungsplan Nr. 14 Unterbrunn vorlegen lassen. Die Firma Astopark hat nebendran auf dem Flugplatzgelände inzwischen etliche Betriebe angesiedelt, so die Berichte der Zeitungen. Warum schaffen das Bürgermeisterin Kössinger mit Herrn Eck und der Gemeinderatsmehrheit nicht? Angesichts knapper Kassen ein Verzicht auf zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen und das schon seit Jahren!

Gemeinderat Eck meint, daß von dem neuen geplanten Gewerbegebiet Nr. 14-1 Unterbrunner Holz nur ein Drittel der 60 Hektar bebaut werden sollen, zwei Drittel seien für Naherholung vorgesehen. Eine seltsame Logik: Seit wann muss ein Gelände, auf dem man Bäume pflanzen will, zuerst zum Gewerbegebiet erklärt werden? Die Absicht ist erkennbar: Wer diese zusätzlichen 40 Hektar Natur zu Gewerbegebiet erklären will, der will anschließend dort nicht nur Bäume pflanzen, sondern sich gleichzeitig die Möglichkeit offen halten, auch diesen neuen Wald irgendwann wieder abholzen und das Gelände zubauen zu können. Wenn Herr Eck dort wirklich Naherholung und kein Gewerbe haben will, dann sollte er sich zumindest dafür einsetzen, dass diese 40 Hektar nicht zu Gewerbegebiet erklärt werden.

Eberhard Brucker

Unausgereifte Planungen zu den neuen Gewerbegebieten im Unterbrunner Holz, bei Asklepios und beim Penny-Kreisel - 31.7.2018

Die Mitgliederversammlung der Gautinger SPD zum Thema "Neues Gewerbegebiete" hat gezeigt, dass die allermeisten Mitglieder diesen Vorhaben sehr skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen. Warum Skepsis und Ablehnung?

  1. Es gibt bis heute keine Finanzplanung, die aufzeigt, wie viel zusätzliche Gewerbesteuer die Gemeinde langfristig braucht.

  2. Die Gemeindeverwaltung will über 70 ha große Gewerbegebiete entwickeln, war aber in den letzten vier Jahren nicht in der Lage, auf der bis heute ungenutzten Gewerbefläche von 5,5 Hektar auch nur einen einzigen Betrieb anzusiedeln. Nebendran haben andere es erfolgreich getan.

  3. Über 70 ha als Gewerbegebiete gleichzeitig entwickeln zu wollen, ist beispiellos. Allen Beteuerung zum Trotz ist schließlich ihre komplette Bebauung absehbar.

  4. Das Gesamtverkehrskonzept der Gemeinde vom Juli 2018 geht nicht auf den erheblichen Anstieg des Verkehrs durch die Tausenden von Beschäftigten ein. Neue millionenteure Straßenbauten sind absehbar.

  5. Viele der Beschäftigten werden in unserer Gegend wohnen wollen. Die Auswirkungen auf Wohnen und steigende Mieten werden konsequent verschwiegen. Weiterer Landschaftsverbrauch für Wohnbebauung ist absehbar.

  6. Einen Bannwald umzulegen ist alles andere als ökologisch, denn der Ersatz braucht 100 Jahre. Die Verschlechterung des Klimas in unserer Gegend ist durch die großflächige Rodung und Bebauung absehbar.

  7. Diese Planung ist in ihrer Größe völlig überzogen, nicht zu Ende gedacht und geht rücksichtslos mit unseren Nachbargemeinden um.

Wir brauchen eine Planung, die zu Gauting passt, die sich nicht verzettelt, die schrittweise vorgeht und die vor allem dem Nutzen alle Kosten ganzheitlich gegenüberstellt. Wir brauchen eine Planung, die das Gespräch mit den Nachbargemeinden sucht und eine nachbarschaftsverträgliche Lösung, wenn nicht gar Kooperation anstrebt.

SPD Gauting

Neue Gautinger Gewerbegebiete. Statt Steuer-Millionen ein zerstörtes Umfeld! - 17.6.2018

Die Größenangaben zu den neuen Gautinger Gewerbegebieten sind ein Verwirrspiel. Die Angaben wechseln, die neuesten stehen in der Broschüre der Gautinger Verwaltung „Das Gautinger Jahr 2017. Jahresbericht“.

In ihr wird aufgeführt: „Unterbrunner Holz“ 60 ha + „Unterbrunn/14“ 7 ha + „Asklepios“ 10 ha + „Handwerkerhof“ 2 ha, macht zusammen 79 Hektar. Es heißt weiter, dass man nur 20 ha + 10 ha + 2 ha, also 32 ha bebauen wolle. Hinter vorgehaltener Hand wird aber zugegeben, dass es dabei nicht bleiben wird.

In den neuen Gewerbegebieten wird sich eine Wachstumsdynamik entwickeln, die man nicht mehr anhalten kann. Man muss davon ausgehen, dass zum Schluss die gesamte Fläche bebaut sein wird. Eine solche Entwicklung kann man sehr gut am Kraillinger Gewerbegebiet „KIM“ sehen. Es frisst sich seit Jahren immer weiter in den umgebenden Bannwald hinein. Dieser Tage hat man die nächste Erweiterung genehmigt. Gauting wird es einmal genauso ergehen.

Kraillings hohe Gewerbesteuereinnahmen werden gelobt. Dabei umfasst die KIM nur 13 ha. D.h. Gauting will ein sechsmal (!) so großes Gewerbegebiet einrichten, zusätzlich zu den Flächen, die es schon hat. Die Vorhersagen der Stadtplaner ist eindeutig: Wenn heute in der KIM 2.100 Beschäftigte auf 13 Hektar arbeiten, dann werden es morgen auf den 79 Hektar in Gauting mindestens einmal 10.000 sein. Nur darüber reden weder Verwaltung noch die Befürworter im Gemeinderat. Es wird totgeschwiegen, weil man sonst auch über die Folgen reden müsste:

Die 10.000 Beschäftigten werden zum Teil in unserer Gegend wohnen wollen. Viele haben Familie. Es wird zu einem erheblichen Anstieg der Grundstückspreise und der Mieten kommen, denn Leerstand haben wir hier nicht. Die Gutverdienenden werden die weniger Gutverdienenden verdrängen. Die Befürworter tun so, als ob alle Beschäftigten über die Autobahn kommen und wieder wegfahren werden. Gauting habe nichts mit Wohnraum, Schulen und Straßen für sie zu tun. Andere Gemeinden sollen diese Menschen unterbringen und die Millionen dafür ausgeben. Gauting will die Gewerbesteuereinnahmen. Das ist ein großer Trugschluss.

Dem Siedlungsdruck wird man sich nicht entziehen können. Der Verkehr auf Ammersee- und Bahnhofstraße wird massiv zunehmen und zum Dauerstau führen. Verwaltung und Gemeinderatsmehrheit unter Führung der CSU werden dann ganz überrascht tun. Man wird behaupten, dass man „leider, leider“ zu großen Straßenbauprojekte „gezwungen“ sei, in und um Gauting, auch mitten durch die umliegenden Wiesen, Felder und Wälder. Sie werden Millionen kosten. Statt erträumter Millionen werden wir eine zerstörte Umgebung haben.

Eberhard Brucker

SPD tritt weiterhin für Gewerbe auf dem AOA-Gelände (Apparatebau) ein - 7.11.2017

In einer kritischen Debatte im Gemeinderat über ein neues Gewerbegebiet am Penny-Kreisel trat Gemeinderätin Pahl dafür ein, dass das AOA-Gelände an der Ammerseestrasse weiterhin für Gewerbe genutzt werde sollte. Sie scheiterte mit ihrer Forderung an der CSU-Mehrheit im Gemeinderat.